Gründung im neuen Jahr Aus GMHütter Hundeschule wird der Verein GMHütter Hundefreunde

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Hundefans: Natalie Winter (Mitte), ihr Mischling Ronja sowie die anderen Hund-und-Halter-Gespanne freuen sich auf die Gründung des Vereins der GMHütter Hundefreunde. Foto: Horst TroizaHundefans: Natalie Winter (Mitte), ihr Mischling Ronja sowie die anderen Hund-und-Halter-Gespanne freuen sich auf die Gründung des Vereins der GMHütter Hundefreunde. Foto: Horst Troiza

GMHütte. Hund und Halter - beide haben viel zu lernen, um beim Leben in der Stadt nicht anzuecken. Natalie Winter aus GMHütte und einige Gleichgesinnte werden ab Jahresbeginn mit dem neu gegründeten Verein „GMHütter Hundefreunde“ Kurse für Hunde und deren menschliche Begleiter sowie Sport und Spaß für die Vier- und Zweibeiner anbieten.

Noch steht am Zaun das Schild „Die GMHütter Hundeschule“, aber das das ist bald Geschichte. Zehn Jahre lang hat Natalie Winter hier hinter dem ehemaligen Werkstattgelände von Rahenbrock an der B 51 ihre private Hundeschule betrieben. Doch Ende des Jahres ist es vorbei damit, Winter schließt das Tor der Firma aus gesundheitlichen Gründen zunächst ab.

Verein mit Gleichgesinnten

Um es aber einen Tag später wieder aufzuschließen, dieses Mal als Vereinsgelände des neuen GMHütter Hundevereins. „Wenn ich mit der Hundeschule Geld verdienen müsste, würde ich nicht schließen“, erklärt sie. Seit sie krankheitsbedingt berufsunfähig ist, macht ihr die alleinige Leitung doch mehr Mühe als angenommen. So ist ihr die Idee gekommen, mit Gleichgesinnten den Verein zu gründen. Der Vorteil: „Ich trage nicht mehr allein die Verantwortung, sondern sie wird dann auf viele Schultern verteilt“.

Sozialisierungsgruppen für Welpe

Denn trotz ihrer Berufsunfähigkeit ist ihr die Freude an der Hundeausbildung und dem Umgang mit den Vierbeinern nicht abhanden gekommen. Ihre aus Schulungen stammenden Kenntnisse und die in Jahren gesammelten Erfahrungen will sie weiter vermitteln. Der Verein will unter anderem Sozialisierungsgruppen für Welpen einrichten, Kommunikationskurse für Hund und Halter anbieten und Öffentlichkeitsarbeit für den Umgang mit den Vierbeinern machen. „Wir wollen in Grundschulen gehen und dort über das richtige Verhalten mit Hunden sprechen“, sagt sie. Denn nicht jeder vor dem Supermarkt wartende, angeleinte Hund will auch von Fremden gestreichelt werden.

Auf der Suche nach einem neuen Gelände

Viele der früheren Kunden von Winters Hundeschule wollen dem Verein als Mitglieder beitreten. Sie möchten das umfangreiche Programm nicht missen, das bisher angeboten wurde und zum größten Teil auch bleibt. Es wird Spielgruppen für Welpen, Gruppen für kleine Rassen und andere geben, Lernprogramme wie Longiertraining, Tricky Dog, aber auch Anfängerkurse für Eltern-Kind- Hund-Training. Auf Dauer möchten die Hundefreunde dann nach einem neuen Gelände Ausschau halten. Im Moment sind es noch rund 2500 Quadratmeter auf dem Platz an der Schnellstraße, gewünscht werden 4000 bis 6000. „Vielleicht helfen uns ja Sponsoren bei der Suche und unterstützen unser Vorhaben“, wünscht sich Natalie Winter.


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