Franziskus-Hospital Harderberg Fünf Kinder aus Kriegs- und Krisengebieten in GMHütte behandelt

Kinder aus Kriegs- und Krisengebieten wurden jetzt erfolgreich im Franziskus-Hospital Harderberg der Niels-Stensen-Kliniken behandelt. Am Krankenbett gab es Besuch von Chefarzt Privatdozent Dr. Olaf Rolf, Heinz Lunte (Vorsitzender des Fördervereins für Freibetten am Franziskus-Hospital Harderberg), Sonja Kenning (Stationsleitung K5) sowie Oberarzt Dr. Jürgen Apel (von links). Foto: Daniel Meier/Niels-Stensen-KlinikenKinder aus Kriegs- und Krisengebieten wurden jetzt erfolgreich im Franziskus-Hospital Harderberg der Niels-Stensen-Kliniken behandelt. Am Krankenbett gab es Besuch von Chefarzt Privatdozent Dr. Olaf Rolf, Heinz Lunte (Vorsitzender des Fördervereins für Freibetten am Franziskus-Hospital Harderberg), Sonja Kenning (Stationsleitung K5) sowie Oberarzt Dr. Jürgen Apel (von links). Foto: Daniel Meier/Niels-Stensen-Kliniken

Georgsmarienhütte. Sie kommen aus Angola, Gambia und Afghanistan: Fünf Kinder aus Kriegs- und Krisengebieten wurden jetzt im Franziskus-Hospital Harderberg der Niels-Stensen-Kliniken behandelt.

Oberarzt Dr. Jürgen Apel aus der orthopädischen Klinik von Chefarzt Privatdozent Dr. Olaf Rolf und sein Team operierten die Kinder. Möglich wurde das durch die Unterstützung des Fördervereins für Freibetten am Franziskus-Hospital Harderberg. Künftig sollen weitere Kinder hier versorgt werden. Dazu vereinbarte das Krankenhaus eine enge Zusammenarbeit mit dem Friedensdorf Oberhausen, das sich „äußerst dankbar“ für die Bereitschaft des Franziskus-Hospitals zeigte.

Mehrstündiger Eingriff

Unter den fünf in diesen Tagen behandelten Kindern war auch ein besonders schwerer Fall: Der des kleinen Ali Akbar. In einem sehr aufwendigen mehrstündigen Eingriff operierte Dr. Apel den Fuß des jungen Afghanen. Diese komplexe Operation konnte nur in Kooperation mit einem plastischen Chirurgen erfolgen: Dazu kam Chefarzt Dr. Bernd Ruhnke vom Städtischen Klinikum Gütersloh eigens ins Franziskus-Hospital.

Tumor im linken Oberarm

Auch der zwölfjährigen Clothilde aus einem entlegenen Dorf in Angola konnte in diesen Tagen auf dem Harderberg geholfen werden. Durch eine Gelenkfehlstellung und eine starke Beinachsendeformierung war sie nicht mehr gehfähig. Seit über einem Jahr fand sich keine Klinik, die sie operieren wollte. Der fünfjährige Victor aus Angola sowie der gleichaltrige Lamin aus Gambia kamen mit Fehlstellungen beider Beine, die zu einer schweren Gehbehinderung führten. Sie wurden ebenso erfolgreich behandelt wie Abdul Modaser aus Afghanistan. Der Zweijährige hatte einen Tumor im linken Oberarm, der in seinem Heimatland nicht entfernt werden konnte.

Unterstützung durch Spender

„Es ist sehr erfreulich, dass wir durch Unterstützung unserer Spender aus Stadt und Landkreis Osnabrück sowie darüber hinaus derartige Behandlungen für Kinder in außergewöhnlichen Situationen ermöglichen können“, betont Heinz Lunte, Vorsitzender des Fördervereins für Freibetten am Franziskus-Hospital Harderberg, als er die Kinder nach der OP besuchte. Er dankte den Spendern für ihr Engagement. Um kranke Kinder auch weiterhin unterstützen zu können, seien Spenden auf das Konto des Fördervereins, IBAN DE 44265501050000245100, bei der Sparkasse Osnabrück wichtig.


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