Schlagerduo Feller&Feller Weihnachtslieder zum Mitsingen in GMHütte

Von Stefan Buchholz


Georgsmarienhütte. Einstimmung auf Weihnachten mit Liedern und Erzählungen – das versprach das Duo Feller&Feller in der St.-Johannis-Kirche in Kloster Oesede. Über 200 Besucher folgten dem Programm aus Liedern und ein bisschen christlicher Mission.

Gut ein Drittel des Publikuns kam aus Bünde. „Wir sind mit 52 Leuten in einem Bus hierhin gekommen. Und 20 Menschen mit Handicap sind mit eigenen Transportern gefahren“, berichtete Marco Sudmeier. Der Autohändler aus Bünde – seit Jahren bekennender Feller&Feller-Fan – hat in seinem Geschäft auf das Konzert in der Klosterkirche aufmerksam gemacht und die Bustour organisiert. „Ich habe Hansi und Robert in einem Urlaub in Ostfriesland persönlich kennengelernt. Die beiden sind menschlich, authentisch und gesellig“, sagte Sudmeier.

Krippenfiguren

Nach sphärisch daherkommendem Klangintro, schritt das singende Duo mit einem ersten weihnachtlich angehauchten Lied, durch den Gang der Kirche Richtung Altarraum. Den hatte Hansi Feller nach eigenem Gusto mit meterhohen Krippenfiguren, geschmückten Tannenbäumen und vielen Lichterketten vorab dekoriert.

„Heute Abend wollen wir alle Probleme und Sorgen einmal außenvorlassen und eine Familie sein. Das ist bestimmt möglich“, sagte Hansi Feller zur Begrüßung ans Publikum gewandt. Das hieß: Wer wollte, konnte mitsingen. Zumindest bei den Klassikern aus dem Kanon populärer Weihnachtsliedern wie etwa „Süßer die Glocken nie klingen“ und „O Tannenbaum“.

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Eigene Stücke

Selbst das von Heintje zum Megaseller gemachte „Heidschi Bumdeidschi“ brachten Feller&Feller im Programm unter. Die beiden Männer präsentierten auch selbst geschriebene Stücke. Wie etwa „Allein sein“. Das beruhe auf einer wahren Geschichte, erzählt Marco Sudmeier währenddessen. „Die beiden haben einmal einem Bettler, der an einer Bushaltestelle übernachtete, eine Decke gegeben. Bis heute haben sie nicht verstanden, warum der Mann die Decke nicht mitnahm, sondern sauber gefaltet liegenließ.“

Neben dem schlagerhaft instrumentierten Liedgut hatten Feller&Feller auch Geschichten im Repertoire. Hansi Feller erzählte Elemente des biblischen Weihnachtsszenarios, berichtete von Studienreisen nach Israel und würzte gerne mit einem Schuss christlicher Mission: „Heute werden die Handys immer größer, der Glaube an Gott immer kleiner. Versuchen wir Jesus Christus in unser Herz zu nehmen.“

Einstimmung

Wie schon im Vorjahr hatte Pastor Rainer Kloppenburg das gut zweistündige Weihnachtsprogramm von Feller&Feller gebucht. Er hatte das Duo während seiner Kaplanszeit in Ostfriesland kennengelernt. „Es soll eine Einstimmung auf die vielleicht schönste Jahreszeit bieten.“ Mehr aus Georgsmarienhütte im Netz