Frankreichaustausch des Gymnasiums Oesede „Sonst hätten die Terroristen am Ende gewonnen“

57 Schüler vom Collège Léonard de Vinci in Bouffémont und deren Gastgeber vom Gymnasium Oesede begrüßte Bürgermeister Ansgar Pohlmann im Rathaus. Foto; Krüger/Stadt GMHütte57 Schüler vom Collège Léonard de Vinci in Bouffémont und deren Gastgeber vom Gymnasium Oesede begrüßte Bürgermeister Ansgar Pohlmann im Rathaus. Foto; Krüger/Stadt GMHütte

Georgsmarienhütte. Nachdem der Schüleraustausch des Gymnasiums Oesede mit dem Collège Léonard de Vinci im knapp 30 Kilometer nördlich von Paris gelegenen Bouffémont im November 2015 kurzfristig wegen der Terrorereignisse in Frankreichs Hauptstadt abgesagt werden musste, sind jetzt wieder französische Gäste in der Hüttenstadt.

Mit 57 Schülern ist die Gruppe der Partnerschule in diesem Jahr so groß wie noch nie. GMHüttes Bürgermeister Ansgar Pohlmann freute sich beim traditionellen Empfang im Rathaus, über das große Interesse an der Schülerbegegnung: „Wir freuen uns, dass nach den tragischen Ereignissen im vergangenen Herbst der Austausch jetzt wieder fortgesetzt werden kann. Es ist wichtig, dass wir uns von solchen Anschlägen nicht in unserer Freiheit einschränken lassen und solche Begegnungen weiter durchführen“, führte er zur Bedeutung des Besuchs aus.

„Wir haben eine steigende Zahl von Schülern, die an unserem inzwischen seit mehr als zehn Jahren bestehenden Austausch mit dem Gymnasium Oesede teilnehmen wollen“, unterstrich auch Lehrerin und Fahrt-Koordinatorin Dagmar Schmeing-Grognet vom Collègge in Bouffément, die froh ist, dass in diesem Schuljahr Besuch und Gegenbesuch wieder stattfinden: „Sonst hätten die Terroristen am Ende gewonnen.“

Im Mai Wiedersehen in Bouffeémont

Noch bis kommenden Freitag sind die französischen Acht- und Neuntklässler in GMHütte und absolvieren mit ihren Gastgebern, die dann im Mai zum Gegenbesuch starten, ein umfangreiches Programm. Dazu zählen in den nächsten Tagen noch ein Besuch des Museums Industriekultur am Osnabrücker Piesberg oder eine Fahrt nach Bremen, ehe es am Freitagmorgen dann heißt: Wir sehen uns in einem halben Jahr in Bouffémont wieder.


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