GMHütte gibt bisherige Planung auf Beim Stadtplatz geht GMHütte zurück auf Start

Der letzte Planungsstand zur Neugestaltung des Stadtplatzes nach dem WES-Entwurf. Grafik: Büro WES, HamburgDer letzte Planungsstand zur Neugestaltung des Stadtplatzes nach dem WES-Entwurf. Grafik: Büro WES, Hamburg

Georgsmarienhütte. Die Planungen für eine Neugestaltung des Rathausumfeldes beginnen noch einmal ganz von vorn. Das hat der Stadtplanungsausschuss in seiner ersten Sitzung einstimmig befürwortet. Der Siegerentwurf des 2013 durchgeführten Realisierungswettbewerbs, der einen mehr als drei Millionen Euro teueren Stadtplatz hinter dem Rathaus vorsieht, dürfte damit vom Tisch sein.

Die Verwaltung war ohne einen Beschlussvorschlag in die Sitzung gegangen, und Fachbereichsleiter Torsten Dimek hatte den Mitgliedern des mit Beginn der Ratsperiode 2016/21 Anfang November neu gebildeten Ausschusses zunächst noch einmal die Grundzüge des „Stadtplatz“-Siegerentwurfs des Hamburger WES-Büros vorgestellt dessen Umsetzung mehr als drei Millionen Euro gekostet hätte.

Ausschuss: Schlussstrich ziehen

Letzter Stand nach den im Dezember 2015 von Verwaltungsausschuss und Rat gefassten Beschlüssen: Das Plankonzept wird nicht weiterverfolgt , aber ein Betrag von 100000 Euro für eine Sanierung von Rathausvorplatz und Kirmesplatz zur Verfügung gestellt.

Fachbereichsleiter Dimek brachte jetzt in die Diskussion, mit dem Wettbewerbsgewinner weiterzuarbeiten, da dann Planungsideen weiter verwendet werden könnten und somit im weiteren Prozess keine andernfalls möglichen Urheberrechtsproblem drohten. Die bisher beim WES-Büro angefallenen Planungskosten bezifferte er auf einen Restbetrag von 31000 Euro, zu denen noch rund 10000 Euro für die jetzt anstehende Leistungsphase hinzukämen.

Vertreter aller Fraktionen hielten diesen Weg aber für sehr problematisch. CDU-Ausschussmitglied Florian Kahler bezeichnete eine solche Lösung als „sehr schwierig“, und sowohl Grünen-Ratsfrau Irina Weckermann als auch SPD-Vertreter schlugen anschließend vor, unter die alte Planung endgültig einen Schlussstrich zu ziehen und auszusteigen – und wenn dies die Stadt 31000 Euro koste.

Im Dezember wird beraten, wie es weiter geht

Diese Beschlussempfehlung wurde einstimmig getroffen. In der Dezembersitzung will der Stadtplanungsausschuss beraten, in „welche Richtung“ jetzt weitergeplant werden soll.


0 Kommentare