Bands und Partys im Großzelt Rosenhof macht im Juli GMHütte-Stop

Von Wolfgang Elbers

In der Club-Szene  ein Markenzeichen: Der Rosenhof in Osnabrück. Im Sommer kommenden Jahres wird umgebaut, und dann geht der Club mit seinem Programm in einem 1000-Personen-Zelt auf Tour. Foto: Archiv/Jörn MartensIn der Club-Szene ein Markenzeichen: Der Rosenhof in Osnabrück. Im Sommer kommenden Jahres wird umgebaut, und dann geht der Club mit seinem Programm in einem 1000-Personen-Zelt auf Tour. Foto: Archiv/Jörn Martens

Georgsmarienhütte. GMHütte steht für den Juli 2017 fest auf dem „Rosenhof on Tour“-Plan des Osnabrücker Club-Betreibers Rüdiger Scholz. Während des dreimonatigen Umbaus der Location am Rosenplatz im kommenden Sommer will der Veranstalter an drei Standorten in der Region jeweils drei Wochen Kultur-Highlights und Party-Zauber unterm Großzeltdach bieten.

Nach dem aktuellen Stand wird das Tour-Programm im Juni in Bramsche starten . Rosenhof-Mitarbeiter Christoph Hengholt, der im Cluballtag für das Buchen der Bands und Acts verantwortlich ist: „Wir wollen in der Umbauphase das Rosenhof-Konzept mit Rock, Pop, Comedy und Party im Umland präsentieren.“

Angesagte Bands, Newcomer & Comedy

Derzeit laufen bereits die Verhandlungen mit ersten Bands. Hengholt: „Wir liegen mit dem ,Rosenhof on Tour‘-Zeitraum mitten in der Open-Air-Saison und da sind eine Menge interessanter Namen unterwegs, die zwischen den Festivalterminen offen für weitere interessante Auftrittsmöglichkeiten sind.“ Es werde einen Mix aus bereits angesagten Bands und interessanten Newcomern sowie Comedy geben.

Für konkrete Namen ist es nach seinen Angaben noch zu früh. Aber für GMHütte steht bereits der ins Auge gefasste Standort für das 1000-Personen-Zirkuszelt, mit dem das Rosenhof-Team auf Tour geht: Favorisiert wird der Bereich Kirmesplatz/Potthoffs Feld im Zentrum, da hier die benötigte Infrastruktur und ausreichend Parkplätze zur Verfügung stehen.

Stadtmarketing-Geschäftsführer Olaf Bick bestätigt, dass die Gespräche relativ weit gediehen sind: „Der Rahmen steht, aber es sind noch einige Fragen zu klären.“ Von Donnerstag bis Sonntag sollen jeweils Konzerte, bekannte Spaßmacher und Partys geboten werden. Insgesamt zehn bis zwölf Veranstaltungstermine sollen in den drei Wochen stattfinden.

Noch Fragezeichen hinter dritter Station

Sobald auch die dritte „Rosenhof on Tour“-Station feststeht, dürfte es die ersten Details geben. Osnabrück und Melle waren bislang die Kandidaten für den Abschluss-Stopp im August. Rosenhof-Betreiber Rüdiger Scholz, der gerade auch in den letzten Verhandlungen für das dritte Osnabrücker Schlossgarten-Open-Air im nächsten Jahr steckt, sagte vor wenigen Tagen: „Hier wird es in Kürze eine Entscheidung geben.“ Zumindest in Melle ist sie gefallen: Denn die Stadt hatte zunächst kein Interesse an der Rosenhof-Tour gezeigt, Ende September dann überraschend aber doch noch ein geeignetes Gelände präsentiert. Nun hat der Club der Stadt Melle jedoch abgesagt.

In Osnabrück hat der Club-Chef die Fläche am Ringlokschuppen auf dem ehemaligen Güterbahnhof im Visier.


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