Simulation eines Zugunglücks Feuerwehrübung am Bahnübergang in GMHütte


Georgsmarienhütte. Aufregung in GMHütte: Seit 20.30 Uhr am Freitagabend heulten die Sirenen. Ein Großaufgebot an Einsatzkräften war in Alarmbereitschaft. Auf der Strecke des Haller Willem unmittelbar am Hüttengelände war ein Zug verunglückt.

Das Unglücksszenario mit 40 Verletzten war Teil einer groß angelegten Feuerwehrübung. Möglich wurde diese Alarmübung, da auf der Bahnstrecke zwischen Osnabrück und Bielefeld aufgrund laufender Gleisarbeiten derzeit kein Zug verkehrt. „Bei der Feuerwehrübung wird ein Zugunglück nachgestellt, bei dem 40 Personen in einem Zug eingesperrt sind“, sagt Nele Krüger, Pressesprecherin der Stadt Georgsmarienhütte.

Bei der Feuerwehrübung, die vier bis fünf Stunden dauern sollte, nahmen rund 500 Personen und 76 Fahrzeuge von Feuerwehr und Rettungsdiensten teil. Ziel der Übung war es, die Bergung von leicht und schwer verletzten Personen sowie Rollstuhlfahrern, die in einem Zugabteil festsitzen, möglichst realitätsnah zu simulieren. Dabei wurden die 40 Insassen des verunglückten Zuges vorab vom Roten Kreuz vorbereitet und geschminkt.

Bitte der Feuerwehr

Zum Einsatz kamen die „Technischen Einheiten Bahn“ aus dem Landkreis Osnabrück, die Freiwillige Feuerwehr der Stadt Georgsmarienhütte, Polizei und Rettungsdienst sowie das Notfallmanagement der Verkehrsgesellschaft Landkreis Osnabrück und der Nordwestbahn. Eine spontane Sperrung der umliegenden Straßen wurde vorab nicht ausgeschlossen. Die Bundesstraße B51 war von einer Sperrung jedoch nicht betroffen.

Um möglichst realistische Einsatzbedingungen zu simulieren, sollte die Übung im Vorfeld eigentlich geheim gehalten werden. Kurzzeitig sendete NDR1 in seinen Hörfunknachrichten am Morgen jedoch versehentlich einen Hinweis. „Die Meldung wurde aber auf unsere Bitte hin wieder gestoppt“, sagte Nele Krüger. Der Ablauf der Übung sei jedoch nicht gefährdet gewesen.


1 Kommentar