Feierstunde mit Zeltlagerteams Viele Ehrungen am 46. GMHütter Stadtgeburtstag

Von Rolf Habben


Georgsmarienhütte. Der Stadtgeburtstag ist in Georgsmarienhütte auch der Tag des Respekts vor dem Ehrenamt. Im Mittelpunkt stand in diesem Jahr die Organisation und Durchführung von Zeltlagern.

Am Montag jährte sich zum 46. Male der Tag, an dem GMHütte die Stadtrechte verliehen wurden. Anlass für Rat und Verwaltung, den 19. September eines jeden Jahres mit einer Feierstunde zu begehen. Seit 1999 ist es Tradition, bürgerliches Engagement zu ehren, das sich in besonderer Weise ehrenamtlich verdient gemacht hat.

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250 Besucher

Rund 250 Besucher, unter ihnen der Ehrenamtslotse der Stadt Helmuth Köhnke, wohnten der Verleihung von Ehrengaben und Ehrenurkunden im Niedersachsensaal bei. Stadtgeburtstag und Würdigung der ehrenamtlich Tätigen seien seit Jahren untrennbar mit einander verbunden, betonte Bürgermeister Ansgar Pohlmann. „Sie sind es, die unsere Stadt ausmachen.“

Peter Klösener, 1. Vorsitzender des Vereins „Rückenwind für Bürgerengagement“ , gestaltete seine Festansprache „Kostenlos, doch nicht umsonst! Ehrenamtlich engagiert in der Jugendarbeit“ in einem anderen Format als gewohnt. Mittels Beamer und im Dialog mit Saskia Tiemeyer, Lagerleitung des Zeltlagers der katholischen Kirchengemeinde St. Peter und Paul Oesede und „Küchenmutti“ Egon Pötter, zeigte Klösener die Ergebnisse eine Studie über das Ehrenamt auf. Dieses sei stets gemeinwohlorientiert und freiwillig. Gruppenleiter erhielten für ihre ehrenamtliche Tätigkeit kein Honorar, auch wenn man (mit Blick auf die Ausrichtung der Fußball-WM 2006) aktuell erfahren könne, „dass man dafür auch 5,5 Millionen Euro einstreichen kann“.

Zahlen, Daten, Fakten

Die trockenen Zahlen, Daten und Fakten über Motive, Altersgruppen und Quoten ehrenamtlichen Engagements vermittelte Klösener mit seinen beiden Co-Moderatoren in lockerer Art. Den Ausgezeichneten rief er zu, „klopfen Sie sich ruhig auch mal gegenseitig auf die Schulter“. Den Anwesenden empfahl der Redner, „sprechen Sie an der Ampel doch einfach mal gezielt Fußgänger auf die Übernahme eines Ehrenamtes an“, wer einmal daran geschnuppert habe, werde auch längerfristig dafür bereit sein, so Klösener.

Im Namen aller Geehrten dankte Christoph Sommer von der katholischen Kirchengemeinde St. Johann/St. Marien in Kloster Oesede der Stadt für die Auszeichnungen. Zum Gelingen eines Zeltlagers mit allen organisatorischen Vorbereitungen trügen viele „mit viel Herzblut“ bei.

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Fünf bronzene Ehrengaben

Mit den anwesenden Jugendlichen würden auch die Institutionen geehrt, unterstrich Pohlmann bei der Vergabe der fünf bronzenen Ehrengaben und fünf Ehrenurkunden. Ehrengaben erhielten die katholische Kirchengemeinden St. Peter und Paul Oesede, St. Maria Frieden Harderberg, St. Johann/St. Marien in Kloster Oesede und die Herz-Jesu in Alt-GMHütte sowie die Kolpingsfamilie Holzhausen-Ohrbeck.

Mit Ehrenurkunden ausgezeichnet wurden die Stämme der Deutschen Pfadfinderschaft Sankt Georg Holzhausen sowie der Stamm Oesede Heilig-Geist, die Junge Union Georgsmarienhütte, der Reit- und Fahrverein St. Georg GMHütte sowie KJG Kloster Oesede. Den musikalischen Rahmen gestaltete das Bläserensemble der Kreismusikschule.