Botschafter der kleinen Bälle Minigolf-Verband zeichnet Georgsmarienhütter „Coole Schule“ aus

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Achim Braungart Zink (sechster von links) überreicht Lehrer Thomas Hamm (fünfter von links) und den Schülern der „Coolen Schule“ die Urkunde als Minigolf-Botschafter. Reinhard Pfeffer (dritter von links), Vorsitzender des Minigolf-Clubs Oesede, Schulleiter Mark Reinhardt (achter von links) und Bürgermeister Ansgar Pohlmann (zweiter von rechts) sehen es mit Interesse. Foto: Ullrich SchellhaasAchim Braungart Zink (sechster von links) überreicht Lehrer Thomas Hamm (fünfter von links) und den Schülern der „Coolen Schule“ die Urkunde als Minigolf-Botschafter. Reinhard Pfeffer (dritter von links), Vorsitzender des Minigolf-Clubs Oesede, Schulleiter Mark Reinhardt (achter von links) und Bürgermeister Ansgar Pohlmann (zweiter von rechts) sehen es mit Interesse. Foto: Ullrich Schellhaas

Georgsmarienhütte. Vereine und Institutionen, die das Image des Minigolf-Sports in der Öffentlichkeit verbessern, zeichnet der Deutsche Minigolf-Verband mit dem Titel „Minigolf-Botschafter“ aus. Jüngster Preisträger der ehrenvollen Bezeichnung: Die „Coole Schule“ in Georgsmarienhütte als Betreiber der dortigen Minigolfanlage.

Alles wirkt wie immer auf der Minigolfanlage in Oesede: Menschen spielen und versuchen, den Ball im Loch am Ende der Bahn zu versenken. Und an den Tischen im Außenbereich des Gebäudes sitzen gemütlich ein paar Menschen. Sie plaudern und trinken Kaffee. Dass einer von ihnen mehrfacher Minigolf-Weltmeister ist, sieht man ihm nicht an. Und nach einer Auszeichnung sieht die Situation auch nicht aus. Dabei ist Achim Braungart Zink nicht nur mehrfacher Weltmeister, sondern auch Generalsekretär des Dachverbands und will in dieser Funktion den Ehrentitel verleihen. ( Weiterlesen: Saisoneröffnung der Minigolfanlage Georgsmarienhütte )

„Bei unserem Internet-Alarm, der immer dann reagiert, wenn im Netz das Wort Minigolf auftaucht, fällt uns die „Coole Schule“ schon länger auf, denn sie erscheint immer wieder im Zusammenhang mit unserem Sport“, berichtet Generalsekretär Braungart Zink. Und so habe man das Thema im Vorstand besprochen und sei zu dem Schluss gekommen, dass die „Coole Schule“ ein guter Minigolf-Botschafter ist und den Titel mehr als verdient habe.

Zwanglose Runde

Den wollten auch Thomas Hamm, Ralf Ingenpass und die anwesenden Schüler gern annehmen. Sie nahmen gemeinsam mit Mark Reinhardt, dem Direktor der Sophie-Scholl-Schule, zu der die „Coole Schule“ gehört, und Bürgermeister Ansgar Pohlmann, sowie einigen Mitgliedern des Minigolf-Clubs Oesede an der zwanglosen Runde teil. Sie berichteten auch über die jüngere Geschichte des Projekts, die vor fünf Jahren begann, als die Stadt dem damaligen Pächter der Anlage den Vertrag kündigte und bei der „Coolen Schule“ anfragte, ob sie nicht die Anlage betreiben wolle.

„Sechs Wochen vor der Saison war das“, berichtete Lehrer Thomas Hamm und Bürgermeister Ansgar Pohlmann ergänzte, dass die Genossenschaft derart noch nicht einmal Zeit gehabt habe, um einen Business-Plan zu erstellen. Im vergangenen Jahr kam dann der neu gegründete Mingolf-Club zu dem Projekt hinzu und Thomas Hamm lobte: „Das klappt alles so gut, weil wir hier das ,Dreigestirn‘ aus Schülern, Verein und Stadt haben.“ ( Weiterlesen: Erstes Abendturnier auf der Oeseder Minigolfanlage )

Gutes Verhältnis zu den Nachbarn

Zu den Nachbarn, die gerne mal auf einen Plausch vorbeikommen, hat die Anlage inzwischen wieder ein gutes Verhältnis und Besucher berichten, dass sie Dank Strauchschnitt und Pflege – für die die Stadt verantwortlich ist – immer schöner wird. In der aktuellen Saison steht noch am 11. September das Minigolf-Firmenturnier an, für das die „Coole Schule“ immer noch Anmeldungen entgegen nimmt. Und die Betreiber hoffen darauf, auch in der aktuellen Saison wieder 4000 Besucher zu bekommen.

Urkunde beim Klöschnack

Bei derart gemütlicher Runde – zu der auch selbstgebackener Apfelkuchen zum Kaffee gehört – macht Minigolf-Weltmeister Achim Braungart Zink schließlich ein besonderes Angebot: Gerne sei er bereit, im nächsten Jahr wiederzukommen und einen Tag lang ein Training für Kinder und Jugendliche, etwa der „Coolen Schule“, anzubieten. Und ja: bei diesem Klönschnack wurde irgendwann auch die Urkunde an die Botschafter übergeben. So herzlich, versicherte Achim Braungart Zink, sei es bei Minigolfer grundsätzlich.


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