Polit-Promi beim Klosteraner Heimatverein Rolwes: Der Name Steinmeier passt irgendwie zum Haus

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Eintrag ins Gästebuch des Heimatvereins vor der Klosterpforte: Außenminister Frank-Walter Steinmeier (Bildmitte) stand beim SPD-Sommerfest in der Klosterpforte natürlich im Mittelpunkt. Links der Heimatvereins-Vorsitzende Günter Rolwes. Foto: Elvira PartonEintrag ins Gästebuch des Heimatvereins vor der Klosterpforte: Außenminister Frank-Walter Steinmeier (Bildmitte) stand beim SPD-Sommerfest in der Klosterpforte natürlich im Mittelpunkt. Links der Heimatvereins-Vorsitzende Günter Rolwes. Foto: Elvira Parton

Georgsmarienhütte. Zufriedene Gesichter bei den Verantwortlichen des Heimatvereins Kloster Oesede, nach dem Termin mit Außenminister Frank-Walter Steinmeier in der Klosterpforte. Vorsitzender Günter Rolwes über den prominenten Gast: „Der war völlig entspannt.“

Dass der Bundespolitiker überhaupt nach Kloster Oesede gekommen ist, hat sich per Zufall ergeben. Steinmeier ist am Dienstagabend einer der Teilnehmer der Osnabrücker Friedensgespräche in der Schlossaula gewesen und auch der Besuch der Gedenkstätte Augustaschacht in Hasbergen-Ohrbeck gehörte zu den gesetzten Rahmenterminen. Da musste ein zwischen diesen beiden Punkten gelegener Ort gefunden werden, um dem Bundespolitiker auch noch die Teilnahme an einem SPD-Sommerfest mit Kreis- und Lokalpolitikern zu ermöglichen.

70 Minuten mit dem Außenminister

Der SPD-Kreisvorsitzende Werner Lager beauftragte Kreistagsmitglied Jutta Olbricht mit der Suche nach einer geeigneten Location, und für die Klosteranerin war natürlich GMHütte und die Klosterpforte in ihrem Stadtteil erste Wahl. Auf die Anfrage beim Heimatverein, der seit Ende der 80er Eigentümer des historischen Gebäudes ist und das Haus bis 1994 für insgesamt 1,2 Millionen Euro sanierte, gab es sofort die Zusage des Vorsitzenden Günter Rolwes, der findet: „Der Name Steinmeier passt irgendwie auch zum Haus.“

Gestaunt hat er über den Sicherheitsaufwand im Vorfeld sowie während des 70-minütigen Steinmeier-Aufenthalts in Kloster: „Am Tag vorher haben BKA-Beamte alles durchgecheckt und genaue Vorgaben gemacht, welche Türen und Wege am Dienstag nicht geöffnet sein durften. Beim Termin haben dann insgesamt rund zehn Sicherheitsleute immer alles im Blick gehabt – ein unglaublicher Aufwand, aber es geht wohl nicht anders.“ So wären zum Beispiel auch alle Begleitfahrzeuge an der Klosterpforte so geparkt worden, dass Steinmeier sofort freie Fahrt in Fluchtrichtung gehabt hätte.

Der Außenminister ist für ihn „sehr locker“ und „unkompliziert“ gewesen: „Beim Eintrag ins Gästebuch hat er mit einem Lachen im Gesicht gefragt, ob wir heute den 13. des Monats hätten und gleich hinterher geschoben – nur ein Test.“ Steinmeier habe sich nach den Gesprächen mit den Gästen des von rund 150 Parteimitgliedern besuchten SPD-Sommerfests und dem Foto-Shooting mit den Kommunalwahlkandidaten auch noch Zeit für ein Bierchen und eine Bratwurst genommen. Rolwes: „Der Termin hat ihm Spaß gemacht, und er hat den Nachbarn zurückgewunken, die das Treiben vom Balkon aus verfolgten.“ Der Heimatvereins-Vorsitzende: „Ein Sympathieträger.“

Darauf hoffen jetzt auch Kreis- und GMHütter SPD. Ein weiterer SPD-Promi dieses Kalibers ist für den Kommunalwahlkampf bisher nicht in Sicht.


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