Fokus auf Bewegung Grundschule am Harderberg ist „sportfreundliche Schule“

Von Danica Pieper

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Georgsmarienhütte. Sport ist an der Grundschule am Harderberg nicht bloß ein Unterrichtsfach: Mit vielen Sportangeboten und gesunder Ernährung bemüht sich die Schule intensiv um die Fitness ihrer Kinder. Die Landesschulbehörde zeichnete sie dafür jetzt als „sportfreundliche Schule“ aus.

In Sachen Sport hat sich in den vergangenen Jahren viel getan an der Grundschule am Harderberg: Mit Carla Fels und Moana Schillberg kamen zwei neue Sportlehrerinnen an die Schule, die viele neue Ideen mitbrachten. Inzwischen verfügt die Grundschule über ein umfangreiches sportliches Angebot: Jeden Tag haben die Kinder die Möglichkeit, sich im Rahmen der Ganztagsbetreuung zu bewegen – aktuell etwa beim Basketball, Taekwondo, Handball oder Qigong. „Wir hatten auch schon Tennis, Tischtennis und Fußball, das wechselt immer mal wieder“, erklärte Schulleiterin Carina Kriegeskorte. Dass dies überhaupt möglich ist, ist auch dem SV Harderberg, dem TV Georgsmarienhütte, dem PSV Georgsmarienhütte und dem TC Harderberg zu verdanken, mit denen die Schule kooperiert. Zurzeit ist Kriegeskorte dabei, eine Reit-AG auf die Beine zu stellen, die im nächsten Jahr beginnen soll.

Sport auch in der Pause

Daneben bietet die Grundschule regelmäßig Sonderveranstaltungen an. So waren zum Beispiel schon das DFB-Mobil und das Basketball-Team GiroLive Panthers am Harderberg zu Gast. In den Pausen haben die Kinder die Möglichkeit, sich Sportgeräte auszuleihen. Außerdem beschäftigen sie sich im Sachunterricht mit gesunder Ernährung und erhalten unter anderem einmal in der Woche Obst und Gemüse. „Wir machen so viele tolle Sachen und haben so ein tolles Team“, meinte Kriegeskorte und schickte daher eine Bewerbung für die Auszeichnung „Sportfreundliche Schule“ nach Hannover – mit Erfolg. Wolfgang Orth von der Landesschulbehörde überreichte der Schule jetzt das bis 2019 gültige Zertifikat, das er demonstrativ nicht in Geschenkpapier verpackte: „Das ist kein Geschenk, das habt ihr euch verdient“, erklärte er den Schülern.

Turnier-Tag

Bereits vor der offiziellen Überreichung stand der Tag ganz im Zeichen des Sports: Praktikantin Alea Schlüter von der Schule für Sport, Gesundheit und Bewegung in Melle hatte mit Unterstützung ihrer Mitschüler einen Turnier-Tag organisiert, bei dem die Erst- und Zweitklässler Ball unter der Schnur und die Dritt- und Viertklässler Völkerball gegeneinander spielten. Das Besondere: Die Klassen und Jahrgänge wurden für die Teams gemischt. „Die Schüler haben alle begeistert mitgemacht“, sagte Schlüters Mitschülerin Stella Renner. Und sie bewiesen, dass ihre Schule den Titel nicht umsonst bekommen hat.


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