Wettkampf um Jugendkönig Schützenverein lädt Jugendliche aus ganz GMHütte ein

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Hubertus Fuest (links) und Georg Daudt laden am Sonntag Jugendliche aus ganz GMHütte zum offenen Schießen um den Titel des Jugendkönigs des Schützenvereins Kloster Oesede ein. Foto: Horst TroizaHubertus Fuest (links) und Georg Daudt laden am Sonntag Jugendliche aus ganz GMHütte zum offenen Schießen um den Titel des Jugendkönigs des Schützenvereins Kloster Oesede ein. Foto: Horst Troiza

Georgsmarienhütte. Der Schützenverein Kloster Oesede lädt am kommenden Sonntag Jugendliche beiderlei Geschlechts aus dem gesamten Stadtgebiet zum Wettkampf um den Titel des Jugendkönigs ein. Die Teilnehmer müssen zwischen 14 und 18 Jahren alt sein, die Zugehörigkeit zu einem Verein ist nicht erforderlich.

Der Wettkampf beginnt um elf Uhr auf dem Schießstand im Schützenhaus in Kloster Oesede. Geschossen wird mit dem Luftgewehr auf einen Holzadler. Es gelten die üblichen Regeln des Königsschießens. Erst werden Teile des Adlers wie Flügel, Krallen und so weiter „gerupft“, dann ist der Rumpf an der Reihe. Wer diesen von der Stange holt, wird als erster den Titel des Jugendkönigs oder der Jugendkönigin des Vereins tragen dürfen. Als sichtbares Zeichen dieser Würde wird dem Sieger ein Orden verliehen, wer andere Teile des Adlers geschossen hat, erhält einen Pfänderorden.

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Keine finanziellen Pflichten

„Der neuen Majestät werden keinerlei finanzielle Pflichten auferlegt, wie es sonst vielleicht der Fall ist“, verspricht Schützenpräsident Georg Daudt. Wünschenswert sei aber, dass der oder die Siegerin am Kreisschützenfest, am Schützenfest in Kloster Oesede und am Festumzug teilnimmt. Besonders wichtig ist Daudt, bei Jugendlichen das Interesse für den Schießsport zu wecken. „Das Schützenwesen beruht im Wesentlichen auf zwei Säulen: der Traditionspflege und dem Schießsport.“ Der Schützenverein in Kloster Oesede, dessen Mitgliederzahl aktuell bei rund 250 Schützen liegt, möchte mit dem Ausloben des Titels eines Jugendkönigs die Sportabteilung stärken.

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Vize-Präsident Hubertus Fuest sieht wie sein Vorstandskollege Handlungsbedarf bei den Vereinen. Zwar verfügt die Jugendabteilung über rund 30 Mitglieder, doch gegen Zuwachs habe niemand etwas. „Der Kinderkönig darf maximal 14 Jahre alt sein, bis zum Erreichen der Erwachsenenabteilung klafft dann eine Spanne von vier Jahren. Die möchten wir mit dem Titel des Jugendkönigs schließen.“ Das Schützenhaus ist am Sonntag ab 10 Uhr geöffnet, das Schießen beginnt eine Stunde später.


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