Dionysiushaus gefördert GMHütte: Verdienstkreuz für Johannes Törner

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Erste Gratulanten des mit dem Bundesverdienstkreuz ausgezeichneten Johannes Törner waren Landrat Michael Lübbersmann (rechts) und Bürgermeister Ansgar Pohlmann (links). Foto: Stadt GeorgsmarienhütteErste Gratulanten des mit dem Bundesverdienstkreuz ausgezeichneten Johannes Törner waren Landrat Michael Lübbersmann (rechts) und Bürgermeister Ansgar Pohlmann (links). Foto: Stadt Georgsmarienhütte

Georgsmarienhütte. Mit über 100 Gratulanten die weitaus größte Gästeschar seit Jahren versammelte Johannes Törner am Dienstagabend im Rathaus: Für seine langjährige ehrenamtliche Förderung der Jugendbildungsstätte Dionysiushaus in Holsten-Mündrup wurde Törner mit der Verdienstmedaille des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland ausgezeichnet.

Nachdem er Törners Leistungen ausführlich gewürdigt hatte, heftete Landrat Michael Lübbersmann den allgemein als „Bundesverdienstkreuz“ bezeichneten Orden dem Geehrten ans Revers. Die musikalische Gestaltung der Feierstunde oblag dem Flötenorchester Pusteblumen unter der Leitung von Cerstin Gründel.

Ehrenamt im Mittelpunkt

„Viele kennen dich aus deinem Wirken für die Sparkasse Osnabrück“, hatte Bürgermeister Ansgar Pohlmann den einstigen Filialleiter und Direktor begrüßt. Heute aber stehe nicht seine berufliche, sondern seine ehrenamtliche Tätigkeit im Mittelpunkt. Dank seiner gezielten Förderung sei es gelungen, aus dem Dionysiushaus in Holsten-Mündrup eine Kinder- und Jugendbildungsstätte mit vielfältigen pädagogischen Angeboten zu entwickeln. „Das Haus ist ein Aushängeschild für Jugendbildung in unserer Stadt“, bekräftigte Pohlmann.

Seit über 35 Jahren engagiere sich Törner auf vielfältige Weise im sozialen Bereich der Stadt, blickte der Landrat in seiner Laudatio zurück. Als aktives Mitglied in mehreren Kloster Oeseder Vereinen, darunter ohne Unterbrechung seit 50 Jahren Kassenprüfer im Schützenverein, sowie als Vormund, öffentlich bestellter Pfleger und Testamentsvollstrecker in mehreren Fällen habe Törner stets Verantwortung übernommen. Insbesondere für das Dionysiushaus habe er mit seinem besonderen „Gespür für Kommunikation“ berufliche Kontakte auch für sein ehrenamtliches Wirken gewinnbringend eingesetzt und zum Beispiel viele Spenden und materielle Unterstützung eingeworben.

Etablierte Bildungsstätte

So sei aus dem einstigen Veranstaltungshaus der katholischen Kirchengemeinde Bissendorf seit der Vereinsgründung 1992 die etablierte Bildungsstätte mit 36 Schlafplätzen und umweltpädagogischen sowie sozialen Bildungsangeboten geworden. Als „Zahlenmensch“ sorge Törner für die Finanzierung des Hauses und sei zugleich aufgrund seines freundlichen Wesens dessen „gute Seele“.

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Dem konnte Franz Smit, der Vorstandsvorsitzende des 80 Mitglieder zählenden Trägervereins des Dionysiushauses, nur zustimmen. „Du bist mit Herzenswärme bei den Menschen deiner Umgebung“, dankte er dem stellvertretenden Vereinsvorsitzenden. Törners Beitrag für das Dionysiushaus sei „mit Worten nicht zu beschreiben“, er sei einfach stets zur Stelle, immer im Bilde und wisse, was nottue.

„Das Selbstverständliche“

Der Geehrte selbst zeigte sich von so viel Lob überrascht, schließlich habe er doch nur „das Selbstverständliche“ getan. Er dankte allen Gästen für ihr Kommen und ihre Unterstützung, vor allem seiner Frau Rosemarie sowie Gott, „dass er mir die Kraft gegeben hat“.

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