„Coole Schule“ legt los Saisoneröffnung der Minigolfanlage Georgsmarienhütte

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cby Georgsmarienhütte. Besser hätte das Wetter kaum sein können. Sonne satt gab es zur Saisoneröffnung der Oeseder Minigolfanlage, zu der sich Schüler und Lehrer der Sophie-Scholl-Schule eingefunden hatten. Es ist nun bereits das fünfte Jahr, in dem die Schülergenossenschaft „Coole Schule“ die Anlage betreibt und das mit einer Bilanz, die sich in jeder Hinsicht sehen lassen kann.

Rund 3500 Besucher ließen im vergangenen Jahr auf den 18 Bahnen den Ball rollen. Reichlich Zuspruch, den sich die 38 am Projekt beteiligten Schüler sowie die betreuenden Lehrer mit viel persönlichem Einsatz erarbeitet haben. Genau dieses Engagement hob auch Bürgermeister Ansgar Pohlmann in seinem Redebeitrag zur Eröffnung hervor und bezog dabei auch das ehrenamtliche Engagement der Lehrer mit ein. „Diese Anlage hat wirklich eine Top-Qualität und ist ein Aushängeschild für Georgsmarienhütte“, lobte Pohlmann. Ein Blick über die gepflegten Spiel- und Rasenflächen bestätigte diese Aussage.

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Spuren des Winters

Bereits im Februar hatten die Planungen und Vorarbeiten für den Saisonstart begonnen. Dabei galt es vor allem die Spuren des Winters zu beseitigen, doch wurde in diesem Jahr auch weiterreichend renoviert.

Tatkräftige Unterstützung erhielt die Schülergenossenschaft dabei von den Mitgliedern des neu gegründeten Minigolf-Clubs Georgsmarienhütte. In gemeinsamer Arbeit wurden unter anderem die Bahnen abgeschliffen und Malerarbeiten verrichtet, wobei die Mitglieder ihr gesammeltes Minigolf-Know-How einbrachten.

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Turniergerecht

So wurden etwa die Bahnen-Linien turniergerecht gezogen und insgesamt eine Bespielbarkeit nach Verbandskriterien umgesetzt. Für den Gastronomiebetrieb auf der Freizeitanlage mussten die Schüler im Vorfeld auch entsprechende Einkäufe mit Lehrern tätigen. Sie behielten dabei stets den 1. Mai im Blick. „Das hat alles hervorragend geklappt“, betonte Thomas Hamm, Lehrer an der Sophie-Scholl-Schule und Projektleiter der Schülergenossenschaft und ergänzte: „So eine von Schülern gemanagte Freizeitanlage gibt es nicht häufig in Deutschland.

Dabei werden Kenntnisse erworben, die für das zukünftige Berufsleben enorm wichtig sind.“ Ältere Schüler arbeiten auf der Minigolfanlage mit jüngeren im Team zusammen. Die Bahnen müssen gefegt, Tische nach draußen gestellt, Eis und Kaltgetränke ausgegeben werden. Ein breites Aufgabenspektrum, das viel Zuverlässigkeit erfordert.

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Erträge für Fahrten

„Die Schüler sehen es als ihre Anlage an, sie identifizieren sich damit“, berichtete Hamm, der vor fünf Jahren gemeinsam mit dem Schulpädagogen Ralf Ingenpass die Übernahme der Minigolfanlage durch die Schülergenossenschaft auf den Weg brachte. Gewinnmaximierung steht für diese nicht im Vordergrund. Von den Erträgen werden stattdessen Klassen- und Tagesfahrten mit finanziert.

Zur Saisoneröffnung spielten Lehrer und Schüler ein Turnier, bei dem am Ende ein Schülerteam der fünften Klasse die Nase vorn hatte. Um 15 Uhr setzte dann der reguläre Spielbetrieb ein. Neben diesem wird die Anlage auch für Kindergeburtstage oder Firmenausflüge genutzt. Da die Bahnen betreten werden dürfen, können auch jüngere Kinder mitspielen, ein Freizeitvergnügen, das sich für die ganze Familie eignet. Am 12. Juni lockt bereits das Sommerfest mit Flohmarkt und im nächsten Jahr steht das ganz große Jubiläum an, denn dann feiert die Oeseder Minigolfanlage ihren 40. Geburtstag.


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