Benefiz-Konzert in GMHütte Volles Haus bei Rock-Konzert für Flüchtlingshilfe


Georgsmarienhütte. Gut 150 Rockfans lockten die regional bekannten Bands Awake, Snakeshit on a plane, Xaja und Noise Kitchen zum Benefizkonzert ins Kolpinghaus in Georgsmarienhütte. Anja Konersmann hatte das Konzert organisiert, um so die Flüchtlingshilfe der Caritas zu unterstützen.

Am Freitagnachmittag lag Spannung in der Luft: Wie viele Konzertbesucher wohl kommen? „Wir haben 50 Karten verkauft“, erklärte Roland Konersmann, der jedoch überhaupt nicht einschätzen konnte, wie viele Konzertbesucher abends wohl zusätzlich kommen würden. Seine Frau hatte unter dem Motto „...with a little help“ ein Benefiz-Konzert organisiert, dessen Erlös nach Abzug der Kosten komplett an das Caritaskonto „Flüchtlinge willkommen“ geht. (Weiterlesen: Hagenerin organisiert Benefiz-Konzert )

Der Konzertabend startete im Saal des Kolpinghauses mit Turborock von Snakeshit on a plane, dann rockten Noise Kitchen mit Alternative Cover-Rock den Saal. Während die Zuhörer zunächst noch gemütlich im Stehen der Band zusahen, gingen sie später richtig mit. Sängerin Heike Kansy bedauerte am Ende ihres Auftritts: „Jetzt, wo ihr richtig mitgeht, ist das leider schon unser letzter Song.“ Eine gute Show, die die Zuhörer begeisterte lieferte die Band Awake, die 70er Jahre Coverrock spielte. Und zum Schluss traten mit der Hardrock-Band Xaja die Lokalmatadore der Szene auf.

Alle Bands verzichteten zugunsten des Spendenzwecks auf ihre Gage. Cornelius Brylankowski von Awake lobte die Bandauswahl: „Alles super Bands.“ Und Bandkollege Jens Hänelt hob die gute Vorbereitung des Konzertes hervor, während Musiker Sven Dankelmann fand: „So etwas sollte öfter mal hier starten.“ Außerdem sei der Zeitpunkt gut gewählt, weil gerade die erste Welle der Hilfsbereitschaft abebbe.

Publikum begeistert

Das Publikum war vom Benefiz-Konzert begeistert: „Sehr, sehr gut“, gefiel es Thorsten Hülsmann: „Das ist eine ganz tolle Idee von Anja.“ Außerdem freue er sich, lokale Bands zu hören. Und Kirsten Bartels stellte zwischendurch fest: „Das ist fantastisch, und das war erst die Halbzeit. Ich finde das unglaublich, was die beiden Konersmänner hier auf die Beine gestellt haben.“ Andrea Schaeffer, fand Kansy, sei eine Mischung aus Courtney Love und Doro Pesch. „Die hat eine super Stimmung gemacht“, so Schaeffer, die erklärte, dass das Konzert Flüchtlinge unterstütze, fände sie super, und das habe sie unterstützen wollen. „Dass hat mit dazu beigetragen, dass ich nicht auf dem Sofa versackt, sondern hergekommen bin“, so Schaeffer, während Stefanie Schulte mit Blick auf das Publikum sagte: „Ich bin begeistert, weil hier 30 Jahre Georgsmarienhütte zusammen kommen, wir waren schon in den 80er zusammen bei der Moonlight-Disco, das ist ein bisschen Zuhause hier.“

Am Morgen nach dem Konzert zog auch Anja Konersmann ein positives Fazit: „Wir sind super-gut zufrieden, die Leute fanden das alle ganz toll.“ Dieser Erfolg wäre jedoch ohne einige Helfer und Sponsoren nicht möglich gewesen. Bereits am Konzertabend selbst, berichtete Konersmann: „Ich glaube, die Leute kommen um gute Musik zu hören, ein paar haben mir jedoch auch zusätzlich zum Geld für die Karte etwas extra als Spende gegeben.“


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