Knapp 800 Fahrzeuge Georgsmarienhütter Autokino war ein voller Erfolg

Von Danica Pieper

Volles Feld beim GMHütter Autokino auch am Samstag beim Film „Honig im Kopf“ mit Dieter Hallervorden. Foto: Elvira PartonVolles Feld beim GMHütter Autokino auch am Samstag beim Film „Honig im Kopf“ mit Dieter Hallervorden. Foto: Elvira Parton

Georgsmarienhütte. Weder die Zuschauer noch die Veranstalter wussten genau, was sie zu erwarten haben und doch – oder gerade deshalb – war die Premiere des Georgsmarienhütter Autokinos ein voller Erfolg. Knapp 2000 Besucher fuhren an vier Abenden auf Potthoffs Feld, um Filmhits wie „Fast & Furious 7“ oder „Jurassic World“ zu erleben.

„Unterm Strich ist alles super gelaufen“, lautete das Fazit von Stadtmarketing-Geschäftsführer Olaf Bick zum ersten Georgsmarienhütter Autokino. Bereits zum Auftakt am Donnerstag  mit „Fast & Furious 7“ waren knapp 200 Fahrzeuge zum Autokino auf Potthoffs Feld gekommen und auch an den darauffolgenden Abenden war das Interesse an dem Open-Air-Event groß: „Am Samstag waren wir wirklich bis auf den letzten Platz ausgebucht“, erklärte Bick. „Wir hätten noch einiges mehr verkaufen können, da wir so viele Anfragen hatten.“ Der Samstag mit „Honig im Kopf“ und der Sonntag mit „Jurassic World“ waren bereits im Vorfeld ausverkauft, einzig am Freitag waren bei der Vorführung von „Fack ju Göhte“ noch etwa 20 Plätze frei. „Dafür dass wir das zum ersten Mal gemacht haben, war das wirklich absolut erfolgreich“, so Bick.

An- und Abfahrt reibungslos

Auch die An- und Abfahrt auf Potthoffs Feld verlief reibungslos. Dieser Punkt hatte die Organisatoren von Stadtmarketing und Kulturabteilung der Stadt im Vorfeld besonders beschäftigt: „Wir haben uns darüber relativ viel Gedanken gemacht, weil wir nicht wussten, wann die Leute kommen.“ Dass einige Gäste bereits rund vier Stunden vor Filmbeginn zum Gelände kamen, habe die Situation entspannt. Auch die Abfahrt vom Feld erfolgte laut Bick erstaunlich schnell: „Am Samstag waren alle 200 Fahrzeuge nach 12, 13 Minuten vom Gelände.“ Die meisten Autofahrer hätten sich an das zuvor auf der Leinwand angezeigte Konzept gehalten: „Da hatten wir vorher viel mehr Probleme erwartet.“ Grund dafür sei auch das DRK Oesede, das die Organisatoren für die Parkplatzreglung engagiert hatten: „Das haben die sensationell gut gemacht“, so der Stadtmarketing-Geschäftsführer.

Filme waren Nebensache

Das Ungewisse sei es gewesen, dass für die Besucher den Reiz des Autokinos ausgemacht habe, meinte Bick. Viele hätten vom Autokino zwar schon gehört, es aber nicht erlebt: „Weil es jetzt vor der Haustür war, haben viele einfach gesagt: ‚Ich will mal gucken, wie das so ist.‘“ Die Filme hätten eher eine untergeordnete Rolle gespielt: „Bei den Rückmeldungen ging es eigentlich nie um den Film. Die Leute haben gesagt, dass es eine super Atmosphäre war und toll, mit 200 Autos dort zu stehen.“

Wiederholung nicht ausgeschlossen

Daneben hätten viele Besucher die Frage nach einer Wiederholung gestellt. „Bei dem positiven Feedback ist das sicher eine Option“, so Bick. Zunächst müsse man jedoch eine Resümee ziehen, vor allem was die Organisation und das Finanzielle betrifft. „Das Potenzial ist auf alle Fälle da. Wenn wir das auf der Fläche noch einmal machen würden, dann hätten wir glaube ich auch in den Folgejahren gute Chancen auf ein ausverkauftes Haus.“