Kreismusikschule Junge Musiker überzeugen in Georgsmarienhütte



Georgsmarienhütte. Viel Potenzial wurde sichtbar beim Schülerkonzert der Kreismusikschule in der Regionalstelle GMHütte/Hasbergen. Die jungen Instrumentalisten spielten sich mit beachtlichen Leistungen in den Vordergrund.

Die Kreismusikschule bietet jedes Jahr zwei Schülerkonzerte an, bei denen Schüler öffentlich ihren Leistungsstand an den Instrumenten unter Beweis stellen können. „Jeder Schüler kann vorspielen, heute haben sich ein Dutzend junge Musiker dazu entschlossen“, erläuterte Regionalstellenleiter Walter Kruse bei der Begrüßung. Etwa 900 Schüler werden am Standort GMH/Hasbergen von rund 45 Lehrern ausgebildet, vor diesem Hintergrund konnte beim Konzert mit beachtlichen Leistungen gerechnet werden.

Talent blitzt auf

Dies traf dann auch zu. Die Musizierenden ließen ein ums andere Mal ihr Talent aufblitzen, was die Zuhörer mit Applaus kommentierten. Bereits in der Eröffnung zeigten Marla Gründel und Philipp Schräder in einem Auszug aus Debussys „Petite Suite“ in beeindruckender Manier die hohe Kunst des vierhändigen Klavierspiels. Auch Isabel Hagemeyer hat sich dem Tasteninstrument verschrieben und spielte gefühlvoll und dynamisch Sibelius „Le Sapin“, später noch ein Stück von Debussy. Clarissa Burchert hatte zeitgenössische Musik auf den Notenblättern und interpretierte unter anderem ein Stück von Yann Tiersen. Lisa Stertenbrink setzte frisch und humorvoll Edvard Griegs „Hochzeit auf Troldhaugen“ um.

Konzentriert am Cello

Livia Koldehoff, erst zehn Jahre alt, wurde bei ihrem Vorspiel von Georgi Gürov, dem ehemaligen und jetzt im Ruhestand befindlichen früheren Standortleiter am Klavier begleitet. Die junge Nachwuchscellistin überraschte durch ihre ruhige, konzentrierte Spielweise.

Percussion

Mit acht Jahren der Jüngste bei diesem Schülerkonzert war Philipp Volz, der seit einem Jahr bei Hermann Helmig als Percussionist ausgebildet wird und munter aufspielte. Beim gleichen Lehrer haben die zwölf- und dreizehnjährigen Johann Janßen und Fabian Wittich Unterricht. Sie gaben Kostproben ihres beachtlichen Könnens, für das sie beim Bundeswettbewerb Jugend musiziert mit 25 Punkten das höchste zu erreichende Ergebnis erzielten. Die drei Schlagwerker waren an Marimbaphon und Schlagzeug ein echter Hörgenuss, spielten akzentuiert mit beeindruckenden Spannungsbögen.

Swing und Groove

Swingend und groovend gingen die Saxophon-Schüler Lennart Spreckelmeyer und später Maximilian Berger zu Werke. Beide besaßen unübersehbar Talent und schlossen den Reigen eines unterhaltsamen und dichten Vorspielens beim Schülerkonzert.


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