Großmann regte Gründung an Verein Ehemaliger der Georgsmarienhütte wird 25

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Begingen das 25-jährige Bestehen des Vereins ehemaliger Mitarbeiter der Georgsmarienhütte: (von links) Hans-Günther Elixmann, Hermann Heuer, Friedrich Clausmeyer, Ludwig Sandkämper, Wilfried Hülsmann, Hermann Cordes und Friedhelm Brandhorst. Foto: Georgsmarienhütte GmbHBegingen das 25-jährige Bestehen des Vereins ehemaliger Mitarbeiter der Georgsmarienhütte: (von links) Hans-Günther Elixmann, Hermann Heuer, Friedrich Clausmeyer, Ludwig Sandkämper, Wilfried Hülsmann, Hermann Cordes und Friedhelm Brandhorst. Foto: Georgsmarienhütte GmbH

Georgsmarienhütte. Ein besonderes Jubiläum beging der Verein ehemaliger Mitarbeiter der Georgsmarienhütte jetzt bei seiner Hauptversammlung: Gegründet am 16. Mai 1990 blickten der Vereinsvorstand und die rund 100 anwesenden Mitglieder auf 25 Jahre Vereinsgeschichte zurück.

Dieses besondere Ereignis würdigte laut Mitteilung der Georgsmarienhütte GmbH nicht nur der Vorsitzende Hans-Günther Elixmann, sondern auch Betriebsratsvorsitzender Ludwig Sandkämper und Wilfried Hülsmann von der Geschäftsführung.

„Das Jahr 1990 war nicht nur für die sich wiedervereinigende Bundesrepublik, sondern auch für die Hütte ein bewegtes Jahr. So wurde zum Beispiel der Hochofen 3 stillgelegt. Dr. Jürgen Großmann war seinerzeit Werksvorstand“, so Elixmann. Großmann sei es auch gewesen, der Gründung eines Ehemaligenvereins angeregt und angestoßen hatte. „Und so beauftragte der seinerzeit den damaligen Personalleiter Hermann Cordes und den damaligen Betriebsratsvorsitzenden Friedhelm Brandhorst damit, einen Verein für Ruheständler zu gründen, um die Verbindung zur Hütte auch nach dem Ausscheiden aus dem Berufsleben zu halten“, berichtet der Vorsitzende weiter. Entstanden sei ein reger Verein mit derzeit über 350 Mitgliedern.

Und so gab es bei der Versammlung aus Anlass des Geburtstags nicht nur die obligatorischen belegten Brötchen, sondern auch Kuchen – und vom ehemaligen Arbeitgeber ein kleines Präsent: „Die Werksgeschichte in zwei Bänden“; die von der Autorin Inge Becher und der Illustratorin Nina Lükenga erstellten Mini-Bücher.

„Die Hütte kann sich nicht nur auf ihre aktiven Mitarbeiter verlassen, sondern auch auf ihre ehemaligen“, betonte Hülsmann in seinem Grußwort. Die Pensionäre seien ein wichtiger Baustein, wenn es darum gehe, die Hütte in der Region akzeptiert zuhalten. „Wir brauchen begeisterte und überzeugte Pensionäre. Menschen wie Sie! Deshalb ein ganz herzliches Dankeschön für Ihre Mitgliedschaft in diesem hochwohl-löblichen Verein, für Ihre Verbundenheit und Treue zur Hütte“, so Hülsmann.

Auch der Betriebsratsvorsitzende Sandkämper lobte die Kontinuität und die Aktivitäten des Vereins: „Beim Blick in die Runde habe ich festgestellt, dass ich im Laufe meiner über 30-jährigen Tätigkeit bei der Georgsmarienhütte viele der heute Anwesenden schon persönlich kennengelernt habe.“ Es sei schön zu wissen, dass bei den ehemaligen Kolleginnen und Kollegen die Verbindung zur alten Arbeitsstelle nicht mit dem Start der Pension abbreche. „Glückauf für Ihren Verein“, so Sandkämper abschließend.

Der Verein bietet bei seinen jährlichen Hauptversammlungen nicht nur Informationen aus erster Hand von Geschäftsführung und Betriebsrat der Georgsmarienhütte GmbH: Neben Führungen durch das Werk veranstaltet er regelmäßig Treffen und Ausflüge. Auch für das laufende Jahr hat sich der Verein etwas vorgenommen: Neben einem besonderen Besuch im Osnabrücker Zoo steht auch eine Fahrt zur Zeche nach Ibbenbüren an.


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