Wohlfühlfaktor Kultur Neujahrsempfang der SPD im GMHütter Rathaus

Von Danica Pieper

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Reichten sich zum neuen Jahr die Hand (von links): Moderator Michael Möllenkamp, SPD-Fraktionsvorsitzende Annette Jantos, Marion Strothmann (Kunstschule Paletti), Marius Kleinheider (Hütte rockt), SPD-Ortsvereinsvorsitzende Johanna Lüchtefeld, Bärbel Schulte-Hillen (Waldbühne Kloster Oesede) und Bürgermeister Ansgar Pohlmann. Foto: Danica PieperReichten sich zum neuen Jahr die Hand (von links): Moderator Michael Möllenkamp, SPD-Fraktionsvorsitzende Annette Jantos, Marion Strothmann (Kunstschule Paletti), Marius Kleinheider (Hütte rockt), SPD-Ortsvereinsvorsitzende Johanna Lüchtefeld, Bärbel Schulte-Hillen (Waldbühne Kloster Oesede) und Bürgermeister Ansgar Pohlmann. Foto: Danica Pieper

Georgsmarienhütte. Unfreiwillig aktuell war nach den Terroranschlägen von Paris das Thema, das sich die GMHütter SPD für ihren Neujahrsempfang ausgesucht hatte: kulturelle Vielfalt. Vor etwa 100 Gästen im Rathaus diskutierten Vertreter von Hütte rockt, Waldbühne Kloster Oesede und Kunstschule Paletti darüber, wie es um die Kultur vor Ort bestellt ist.

„Wir brauchen Freiheit zur Ausübung der Kultur. Diese Freiheit darf nicht eingeschränkt werden“, erklärte die SPD-Fraktionsvorsitzende Annette Jantos im Hinblick auf die Attentate in Paris. Neben dem Schwerpunkt „Kulturelle Vielfalt“ blickte Jantos auch auf das vergangene Jahr zurück. Positiv sei die zunehmende Bürgerbeteiligung wie etwa bei der Alt-GMHütter Zukunftswerkstatt, doch nun dürfe die Politik die Erwartungen der Bürger nicht enttäuschen und müsse sich schnell an die Umsetzung machen.

In einer Talkrunde diskutierten anschließend Marion Strothmann (Kunstschule Paletti), Bärbel Schulte-Hillen (Waldbühne Kloster Oesede) und Marius Kleinheider (Hütte rockt) mit Moderator Michael Möllenkamp über die kulturelle Situation in GMHütte. Alle lobten, dass sich die Kommunikation mit der Stadt verbessert habe, seit der Bereich Kultur zur Stabsstelle des Bürgermeisters gehöre. Eine Privatisierung von Kultureinrichtungen lehnten sie hingegen ab: „Dann müssten wir Eintritte nehmen, die keiner mehr bezahlen kann“, so Schulte-Hillen. Jantos versprach, sich auch weiter für kulturelle Belange einzusetzen: „Kultur trägt zum Wohlbefinden der Bürger bei.“


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