Platz beschädigt Feuerwerk hinterlässt auf GMHütter Kunstrasen Brandspuren

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Eine zurückgelassene Abschussrampe vom Silvesterfeuerwerk auf dem Kunstrasen in GMHütte. Foto: Stadt GMHütteEine zurückgelassene Abschussrampe vom Silvesterfeuerwerk auf dem Kunstrasen in GMHütte. Foto: Stadt GMHütte

pm/we Georgsmarienhütte. Über den Jahreswechsel ist es nach Angaben der Polizei auf und am Kunstrasenplatz an der Hochstraße in Alt Georgsmarienhütte zu zwei Fällen von Vandalismus gekommen.

Auf dem Kunstrasenplatz ist in der Neujahrsnacht ein Silvesterfeuerwerk abgebrannt worden. Neben einer erheblichen Verunreinigung des Platzes hat dies einige verschmorte Stellen im Kunstgrün zur Folge. Der für die städtischen Sportanlagen zuständige Abteilungsleiter Michael Pohlmeyer: „Das ist eine ärgerliche Sache, aber der Schaden ist bei Weitem nicht so groß wie bei der Brandstiftung auf dem Kunstrasenplatz in Kloster Oesede im Jahr 2013.“ An einigen Stellen wiesen die gekräuselten Kunstgrün-Fasern Brandspuren auf. Es sei aber noch nicht klar, ob deshalb überhaupt Reparaturarbeiten auf dem inzwischen zehn Jahre alten Platz notwendig würden. Pohlmeyer: „Jugendliche haben wohl den bestehenden freien Zugang zum auch nachts nicht abgesperrten Platz genutzt, um im kleinen Tribünenbereich auf ihre spezielle Art das neue Jahr zu feiern.“ Es habe in der Vergangenheit wiederholt hier Probleme gegeben. Mehrfach seien der Platzzaun beschädigt und das Eingangstor aufgebrochen worden. Es müsse jetzt überlegt werden, ob die auf Wunsch des GMHütter Jugendforums eingeführte großzügige Zugangsregelung weitergeführt werde.

Auch das benachbarte Jugendzentrum Alte Wanne war zum Jahreswechsel betroffen. Unbekannte drangen in das Gebäude ein. Im Innern wurden Türen und Schränke beschädigt sowie der Inhalt von zwei Feuerlöschern versprüht.

Die Polizei bittet Personen, die etwas bemerkt haben, was in Zusammenhang mit den Vandalismusvorfällen stehen könnte, sich unter 05401/879500 zu melden.


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