Derselbe Spaß wie jedes Jahr Immer wieder schön: „Dinner for One“ auf GMHütter Eis

Von Danica Pieper



Georgsmarienhütte. Es ist das wohl berühmteste Abendessen der Fernsehgeschichte: Der englische Sketch „Dinner for One“. Bei „GMHütte on Ice“ war der Klassiker jetzt bereits einige Tage vor Silvester zu sehen.

Wie auch in den vergangenen Jahren brachten Schauspieler den TV-Sketch auf die Eislaufbahn und sorgten für reichlich Gelächter entlang der Bande.

Schon als Thomas Kemper mit der bekannten Einführung des „Dinner for One“ begann, konnte die ersten Zuschauer ihr Lachen nicht unterdrücken, doch wirklich groß war das Geschrei, als Frank Thole endlich das Eis betrat.

Mithilfe von Perücke, Kleid und Pumps hatte sich der Schauspieler in die alte Miss Sophie verwandelt und erntete so den ersten Applaus des Abends.

Oliver Schulte als Butler James hatte hingegen erst einmal mit dem Wind zu kämpfen, der nicht nur die Blumen von der gedeckten Tafel wehte, sondern auch das berühmte (Schnee-)Tigerfell über die Eisfläche gleiten ließ.

Dabei hat James es doch wahrlich schwer genug, schließlich feiert die Dame des Hauses ihren 90. Geburtstag. Dumm nur, dass all ihre Wegfährten längst unter der Erde sind.

Miss Sophie besteht jedoch auf denselben Ablauf wie in den Vorjahren, sodass James nichts anderes übrig bleibt, als die vier Gäste zu imitieren – und für sie mitzutrinken. Da ist es keine Überraschung, dass der treue Diener im Laufe der vier Gänge zusehends betrunkener wird.

Wie Freddie Frinton im Original ließ Schulte James über seine Füße und den ausgelegten Tigerkopf stolpern, während seine Sprache immer unverständlicher wurde – zur Freude der zusehenden Kinder, die das Lallen mit Vorliebe nachahmten.

Die Zuschauer hatten sichtlich Spaß an der Aufführung, auch weil die Schauspieler diverse eigene Gags eingebauten hatten, die für Überraschungen sorgten. So etwa servierte James den Fisch in der Büchse, während der Champagnerkorken beim Öffnen meterhoch in die Luft schnellte.


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