Kleine Engel bringen Gruß Weihbischof Wübbe besucht Patienten im GMHütter Franziskus-Hospital

Kleine Präsente und tröstende Worte: Weihbischof Johannes Wübbe besucht am Heiligen Abend mit einem Chor kleiner Engel Patienten im Franziskus-Hospital. Foto: Klaus LindemannKleine Präsente und tröstende Worte: Weihbischof Johannes Wübbe besucht am Heiligen Abend mit einem Chor kleiner Engel Patienten im Franziskus-Hospital. Foto: Klaus Lindemann

Georgsmarienhütte. Besinnliche Momente am Krankenbett: Im Franziskus-Hospital auf dem Harderberg hat Weihbischof Johannes Wübbe am Heiligen Abend Patienten besucht die Weihnachten im Krankenhaus verbringen müssen. In Begleitung der Krankenhausleitung überreichte er kleine Präsente, spendete tröstende Worte und nahm sich Zeit für kurze Gespräche mit den Erkrankten.

Die Tür fliegt auf, ein Chor kleiner Engel strömt ins Patientenzimmer und überbringt per Gedicht den Segen der Heiligen Nacht. Es folgt der Weihbischof samt Vertretern der Krankenhausdirektion. Ein kurzes Gespräch, ein kleines Geschenk und ein paar nette Worte für jene Menschen, deren Gesundheitszustand einen Krankenhausaufenthalt über Weihnachten erfordert.

Der bischöfliche Besuch in den christlichen Krankenhäusern der Region hat Tradition und ist ein Zeichen weihnachtlicher Solidarität mit jenen, die krankheitsbedingt zum Fest nicht bei ihrer Familie sein können. Im Franziskus waren mehr als einhundert Bettenplätze über die Feiertage belegt.

Mit einem kurzen Wortgottesdienst eröffnete Weihbischof Wübbe den Besuch im Franziskus-Hospital. Angeführt vom Chor der Engel, der sich aus Mitarbeiterkindern zusammensetzte, begann die weihnachtliche Visite auf den Stationen. Viele Patienten zeigten sich erfreut über die Gäste. Zum Beispiel die 81-jährige Anne Höwelhans, die sich mit einer Mitpatientin ein Zimmer im Neubautrakt des Krankenhauses teilt. Beide hießen die kleinen Engel herzlich willkommen und sprachen mit dem Weihbischof über den Heilungsprozess und ihre Familien. Ein ganz anderes Bild nur ein paar Türen weiter: Eine ältere Patientin liegt dort allein in einem Zimmer. Sie klagt über ihre starken Schmerzen und über ihre unglückliche Situation. Der Bischof findet tröstende Worte.

Ähnliche Bilder bringt auch der Besuch auf der Intensivstation: Eine ganze Reihe der dortigen Patienten wird die Feiertage im Isolierzimmer verbringen. Die Atmosphäre aus Sterilität und Apparatemedizin lässt wenig weihnachtlichen Glanz zu. Viele Menschen, die hier liegen, sind das, was gemeinhin als „schwere Fälle“ bezeichnet wird. Der Weihbischof betritt für ein paar tröstende Worte den Raum.

Zumindest ein bisschen weihnachtlicher Glanz kehrt durch den Besuch des Weihbischofs für all jene ein, die über die Festtage im Krankenhaus bleiben müssen.


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