Malteser feiern Kooperations mit Franziskus-Hospital 700000 Essen in Georgsmarienhütte in 10 Jahren

Auf eine zehnjährige Kooperation von Malteser und Franziskus-Hospital blicken Frank Stork, Produktverantwortlicher Bezirk Osnabrück, Beate Albers, Produktverantwortliche für den Menüservice, die Fahrerinnen und Fahrer für die Stadt Osnabrück sowie Küchenchef Martin Odoy zurück. Foto: Ulrich BrakwehAuf eine zehnjährige Kooperation von Malteser und Franziskus-Hospital blicken Frank Stork, Produktverantwortlicher Bezirk Osnabrück, Beate Albers, Produktverantwortliche für den Menüservice, die Fahrerinnen und Fahrer für die Stadt Osnabrück sowie Küchenchef Martin Odoy zurück. Foto: Ulrich Brakweh

Osnabrück/Georgsmarienhütte. Nein, einen Malteser-Aquavit könne man nicht mitbestellen. „Dafür aber täglich vielfältiges leckeres Essen aus der Küche des Franziskus-Hospitals“, versicherte Beate Albers, Produktverantwortliche für den Menüservice der Malteser in der Stadt Osnabrück. Seit zehn Jahren kooperieren die Malteser mit der Krankenhausküche auf dem Harderberg.

An 365 Tagen im Jahr fahren zehn Teilzeitkräfte und Bundesfreiwillige der Hilfsorganisation in Osnabrück sowie in Bad Iburg, Georgsmarienhütte, Hagen und Hasbergen täglich wechselnde Mahlzeiten aus. Vollkost, aber auch leichte und vegetarische Gerichte - auf Wunsch in allen benötigten Diätformen - kommen frisch bei über 300 Kunden auf den Mittagstisch.

In zehn Jahren lieferte der Menüservice nach den Berechnungen von Küchenchef Martin Odoy auf diese Weise knapp 700000 Hauptmahlzeiten aus. Hinzu kamen 162000 Suppen und 248000 Desserts. „Wir sind froh, dass wir 2004 von Tiefkühlware auf frische, heiße Mahlzeiten umgestiegen sind. Das bestätigen auch unsere vielen treuen Kunden“, erklärt Beate Albers.

Als einer der wenigen Anbieter kann der Menüservice der Malteser das Essen über das Hospital sogar auf Porzellangeschirr liefern. „Das Auge isst ja mit“, weiß die Produktverantwortliche. Für seine Kunden hält der Menüservice einen wöchentlichen Speiseplan bereit. Bis 8 Uhr morgens werden jedoch noch individuelle Änderungswünsche entgegengenommen. Das Qualitätsmanagement der Küche und der Malteser greifen dabei ineinander. Dass Krankenhauskost nicht langweilig sein muss, beweisen saisonale Angebote von Spargel und Grünkohl über die „Bayerische Woche“ bis zum Gänsegericht zu St. Martin.

„Unser Dienst ist für viele Ältere, Kranke, aber auch für jüngere Menschen mit Behinderungen eine Chance, möglichst lange daheim, also in der vertrauten Umgebung zu leben. Aufgrund der demografischen Entwicklung und der stetig wachsenden Zahl von Singlehaushalten wird der Bedarf weiter steigen“, ist sich Beate Albers sicher.

Dabei kann der Menüdienst bei Bedarf auch für eine befristete Zeit geordert werden, etwa in Krankheitsfällen, nach der Entlassung aus dem Krankenhaus oder falls Angehörige einmal urlaubsbedingt ausfallen.


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