Kommt eine Wasserrutsche? Neugestaltung des Außenbeckens im Panoramabad GMHütte

Von Wolfgang Elbers

Das Außenbecken des GMHütter Panoramabads, das nach der 2009 erfolgten Modernisierung des Hallenbad- und Saunabereichs sowie der anschließend vorgenommenen Erneuerung des Planbeckens jetzt saniert werden soll. Favorisiert werden eine Verkleinerung der Wasserfläche und eine Edelstahlvariante als Becken. Als Realisierungstermin ist 2016 im Gespräch. Foto: Archiv/WöhrmannDas Außenbecken des GMHütter Panoramabads, das nach der 2009 erfolgten Modernisierung des Hallenbad- und Saunabereichs sowie der anschließend vorgenommenen Erneuerung des Planbeckens jetzt saniert werden soll. Favorisiert werden eine Verkleinerung der Wasserfläche und eine Edelstahlvariante als Becken. Als Realisierungstermin ist 2016 im Gespräch. Foto: Archiv/Wöhrmann

Georgsmarienhütte. Die Stadtwerke-Tochter Panoramabad GmbH will jetzt auch die Modernisierung des Außenbeckens des Panoramabads in Angriff nehmen. Bei der vor fünf Jahren abgeschlossenen Sanierung des Hallenbad- und Saunabereichs für insgesamt rund zehn Millionen Euro war die Außenfläche zunächst außen vor gelassen worden. Im Gespräch ist ein Investitionsvolumen von rund zwei Millionen Euro.

Im vor rund einem Jahr ins Leben gerufenen Arbeitskreis zum Freibadbereich, der sich aus Vertretern von Politik, Verwaltung und Bad-Eigentümer Stadtwerke zusammen setzt, sind in der vergangenen Woche die Gestaltungsvorschläge von drei Planungsbüros diskutiert worden. Alle sehen eine kleinere Wasserfläche vor, was zum Beispiel zu Einsparungen bei Energie- sowie Unterhaltungskosten führen würde. Offen ist unter anderem, ob künftig auf eine 50-Meter-Bahn verzichtet wird. Statt Fliesen wird beim Becken eine Edelstahlausführung gesetzt. Mögliche Attraktion im Außenbereich: eine Wasserrutsche.

Dass grundsätzlich Handlungsbedarf gegeben ist, steht schon länger fest. Vor zwei Jahren sind erhöhter Wasserverlust durch ein undichtes Außenbecken sowie steigende Instandhaltungskosten aufgrund auftretender Rohrbrüche bei den Zu- und Abflüssen festgestellt worden. Eine Grobkostenschätzung der notwendigen Sanierungskosten bewegte sich da zwischen 1,74 und 1,85 Millionen Euro.

Die kalkulierten Investitionen für die Umsetzung der Mitte November in der Arbeitsgruppe präsentierten Entwürfe bewegen sich zwischen zwei und zweieinhalb Millionen Euro – je nach Umfang und Ausführung der zusätzlichen Attraktion.

Die Vergabe eines Planungsauftrages für das weitgehend in den 70er-Jahren gebaute Außenbecken steht jetzt am Donnerstag im Aufsichtsrat der Stadtwerke GMHütte auf der Tagesordnung. Geschäftsführer Wilhelm Grundmann: „Dort wird über das Ergebnis des Arbeitskreises beraten, aber kein Beschluss über eine Realisierung gefasst.“ Vielmehr sei vorgesehen, einen Entwurf weiter zu verfeinern.

Nach Grundmanns Angaben sind auch im Stadtwerke-Haushalt für 2015 keine Mittel für eine Umsetzung der Pläne eingeplant. Die sollen erst im folgenden Jahr eingestellt werden, wenn nach ausführlicher Beratung feststeht, ob – beziehungsweise in welchem Umfang – der Außenbereich modernisiert werden soll. Der Geschäftsführer: „Bei diesem Prozess müssen Politik und Vereine intensiv einbezogen werden.“