Projekt zu Angebot für junge Leute GMHütter Jugend darf meckern und träumen

Meine Nachrichten

Um das Thema Georgsmarienhütte Ihren Nachrichten hinzuzufügen, müssen Sie sich anmelden oder registrieren.

Ein Modellprojekt ist das Jugendforum am Donnerstag, 27. November, für ein neues Konzept der „Offenen Jugendarbeit“ im GMHütte. Unser Foto zeigt (von links) Bürgermeister Ansgar Pohlmann, Martina Möllenkamp, Uwe Helmes und Fachbereichsleiterin Cordula Happe bei der Vorstellung der Veranstaltung. Foto: Gert WestdörpEin Modellprojekt ist das Jugendforum am Donnerstag, 27. November, für ein neues Konzept der „Offenen Jugendarbeit“ im GMHütte. Unser Foto zeigt (von links) Bürgermeister Ansgar Pohlmann, Martina Möllenkamp, Uwe Helmes und Fachbereichsleiterin Cordula Happe bei der Vorstellung der Veranstaltung. Foto: Gert Westdörp

Georgsmarienhütte. Aufbruchstimmung in der Hüttenstadt, was zukünftige Angebote für Jugendliche betrifft: Als erste Kommune in der Region führt GMHütte am kommenden Donnerstag, 27. November, ein großes Jugendforum im Rathaus durch. Ziel: Ideen, Wünsche und Vorstellungen des GMHütter Nachwuchses für ein modernes Freizeitangebot zusammenzutragen. Schüler bekommen für die Teilnahme sogar schulfrei – wenn keine wichtigen Klassenarbeiten anstehen.

„Hey Alter, was geht ab?“ – in GMHütte könnte es nach den Vorstellungen der Jugendlichen mehr sein – trotz der guten Angebote im Bereich der offenen sowie der verbandlichen Jugendarbeit von Vereinen oder Kirchen. Shisahabars – Gastro-Locations, in denen Wasserpfeifen bestellt werden können –, ein Kino vor Ort, Disco oder spezielle Jugendplätze in Parks oder Grünanlagen sind immer wieder geäußerte Wünsche.

Bürgermeister Ansgar Pohlmann ist optimistisch, eine breite Beteiligung zu erreichen: „Wir müssen auf die geänderten Bedarfe der jungen Leute reagieren, und das Jugendforum ist ein neuer Weg, um gemeinsam mit den Altersgruppen, die unsere Angebote der Jugendarbeit nutzen, die künftigen Schwerpunkte und inhaltlichen Konzepte zu entwickeln.“

Die Stadt hat sich für das vom Land geförderte Projekt für die Erarbeitung eines Zukunftskonzeptes für die künftige offene Jugendarbeit professionelle Unterstützung geholt: Sozialarbeiter Uwe Helmes vom „Stellwerk Zukunft“ begleitet den Prozess und hat auch die Veranstaltung am kommenden Donnerstag im Rathaus mit organisiert.

Die Vorarbeiten laufen seit dem Sommer: Helmes hat zusammen mit GMHüttes Jugendpflegerin Martina Möllenkamp Gespräche mit Schulen, Schulsozialarbeitern und dem Stadtjugendring geführt und den Kontakt zu allen Aktiven in der GMHütter Jugendarbeit gesucht. Zudem hat es in vielen Stadtteilen Aktionen gegeben, um bei verschiedensten Veranstaltungen mit Jugendlichen die Stärken und Schwächen der Angebote vor Ort zu ermitteln. „Wichtig war dabei die Sichtweise der jungen Einrichtungsnutzer, was nach ihrer Einschätzung vor Ort fehlt und was sie sich wünschen“, erläutert Helmes die Herangehensweise. Ergebnis der sehr engagierten Mitarbeit der jungen Leute: eine Übersicht für jeden Stadtteil zu Jugendplätzen und Treffpunkten, offenen Angeboten und Funsport-Aktivitäten, der Einschätzung der Befragten zu bestehenden Vereins- und Jugendgruppen sowie vermisster Angebote. Jugendpflegerin Martina Möllenkamp: „Da finden sich die vielfältigsten Anregungen und Ideen, was aus Jugendsicht in GMHütte sinnvoll wäre.“ Genauso wie Helmes hat Möllenkamp das Gefühl: „Das Thema ist bei den jungen Leuten angekommen.“ Beim Jugendforum sollen die Ideen jetzt in ein Konzept gebracht werden. Sechs bis sieben Themengebiete werden bei der Veranstaltung in den Fokus genommen und nach einem Einstieg ins Thema in Kleingruppen intensiv erörtert.

GMHüttes Bürgermeister erhofft sich Antworten, was „aus Sicht der jungen GMHütter gute Politik für Kinder und Jugendliche ist“. Ab 16 Uhr findet am kommenden Donnerstag im Rathaus zum Abschluss eine öffentliche Präsentation der erarbeiteten Antworten statt. Möllenkamp: „Wir erwarten auch Überraschungen.“

Interessierte Jugendliche ab der 7. Klasse, die am Jugendforum am 27. November teilnehmen wollen, können sich bis kommenden Montag (24. November) an ihrer Schule – im Schulsekretariat beziehungsweise beim Schulsozialarbeiter – oder bei Jugendpflegerin Martina Möllenkamp im Rathaus (Telefon . 05401/850249/Zimmer 249) oder per Mail (martina. moellenkamp@ georgsmarienhuette.de) für die Veranstaltung anmelden.


Weitere Angebote, Produkte und Unternehmen der noz MEDIEN