Keine Machbarkeitsstudie Wettbewerb zur Neugestaltung des Rehlbergs in Georgsmarienhütte

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Sanierungsfall: die Sportanlage Rehlberg in Alt-Hütte. Im kommenden Jahr soll jetzt ein Realisierungswettbewerb durchgeführt werden, um ein Zukunftskonzept für Laufbahn, Sportlerheim oder Tennisplätze sowie den Bereich Alte Wanne zu bekommen. Foto: Gert WestdörpSanierungsfall: die Sportanlage Rehlberg in Alt-Hütte. Im kommenden Jahr soll jetzt ein Realisierungswettbewerb durchgeführt werden, um ein Zukunftskonzept für Laufbahn, Sportlerheim oder Tennisplätze sowie den Bereich Alte Wanne zu bekommen. Foto: Gert Westdörp

Georgsmarienhütte. Im Vorfeld ist viel über die Neugestaltung der Sportanlage Rehlberg diskutiert worden. Jetzt hat es ein klares Signal des GMHütter Ausschusses für Kultur, Schule, Soziales, Jugend und Kultur gegeben: Einstimmung wird ein Realisierungswettbewerb befürwortet, um eine Lösung zu finden, die neben Laufbahn, Sportlerheim oder Tennisplätzen auch den Bereich der Alten Wanne umfasst.

„Wir wollen, dass es hier endlich losgeht “, stellte für die CDU-Fraktion der stellvertretende Ausschuss-Vorsitzende Clemens Haskamp heraus. Er sprach sich dafür aus, ein „ordentliches Verfahren“ durchzuführen. Die Alternative wäre die Vergabe einer Machbarkeitsstudie an das Stuttgarter „Sport Concept“-Büro gewesen.

Deren Anlagenplaner haben bereits in einigen Kommunen so eine Neugestaltung von Sport-Arealen umgesetzt. Einige dieser Projekte sind auch Anfang November im GMHütter Ausschuss vorgestellt worden.

„Ein solches Konzept ist aber eine Nummer zu groß für unsere Stadt“, fasste für die SPD-Vertreter Heiner Trimpe-Rüschemeyer die allgemeine Einschätzung zu der Präsentationen zusammen. Er begrüßte den fraktionsübergreifenden Konsens im Fachausschuss für die Durchführung eines Realisierungswettbewerbs.

Diesen Worten schloss sich auch Grünen-Ratsmitglied Petra Funke an. Es sei gut, das hier im Ausschuss Einigkeit über den Weg herrsche.

Einstimmig ist anschließend die Beschlussempfehlung gefasst worden, dass die Verwaltung die Durchführung eines Realisierungswettbewerbs vorbereitet, der das gesamte Rehlberg-Areal inklusive des Bereichs der Alten Wanne umfasst. Außerdem umfasst der Auftrag, kurzfristig der Politik geeignete Büros für die Erstellung der im Vorfeld notwendigen Gutachten zu benennen.

Wichtig aus Sicht der Ausschussmitglieder: Die Vorarbeiten für die Ausschreibung können bereits unmittelbar nach dem Ratsbeschluss beginnen, da noch 50000 Euro an Haushaltsmitteln aus dem laufenden Jahr zur Verfügung stehen. Fachbereichsleiterin Cordula Happe in der Ausschuss-Sitzung: „Dadurch müssen wir hier nicht abwarten, bis der Haushalt für 2015 vom Landkreis genehmigt ist, sondern können direkt die notwendigen Schritte einleiten.“ Insgesamt ist eine Summe von 100000 Euro für die Durchführung eines Realisierungswettbewerbs vorgesehen. Die andere Hälfte der Summe wird in den Haushalt 2015 eingestellt.

Vertreter des Vereins TVG zeigten sich mit dem Beschluss des Ausschusses und der Aussicht auf eine schnelle Umsetzung zufrieden. Seit 2006 hat die Frage „Wann passiert endlich etwas auf der Sportanlage Rehlberg?“ die Lokalpolitiker beschäftigt. Jetzt passiert etwas.


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