Papierkrippen zum Fünfjährigen Eröffnung der Krippenausstellung in Georgsmarienhütte


mka Georgsmarienhütte. Als sich die Schüler vor zwei Wochen in die Ferien verabschiedeten, ging es für Adalbert Wiederholt erst richtig los: Knapp 14 Tage lang war der Leiter der Schülerfirma in der Comeniusschule in Georgsmarienhütte aktiv, baute Krippen auf und schmückte die Eingangshalle der Förderschule mit weihnachtlicher Deko. Am Samstag fiel dann der Startschuss für die Krippenausstellung an der Johannes-Möller-Straße.

„Mittlerweile feiern wir bereits ein kleines Jubiläum: Fünf Jahre Krippenausstellung“, freut sich Schulleiter Andreas Viehoff bei der Eröffnung . Dementsprechend vielfältig ist mittlerweile auch die Auswahl an Krippen, die die Besucher neun Tage lang bestaunen können. Der Bogen reicht von Krippenfiguren aus dem Ruhrgebiet bis hin zu Werken aus Peru, Tansania und Polen, die der Krippenverein Osnabrück beigesteuert hat.

Der Schwerpunkt liegt in diesem Jahr auf Papierkrippen. „Diese Krippen verdienen eine hohe Anerkennung. Sie galten früher als Krippe des armen Mannes“, erklärt Gerhard Lohmeier, Vorsitzender des Krippenvereins. Die Werke stammen aus den Händen Josef Morgrets. Seine Leidenschaft für Papierkrippen entdeckte er bei einer Krippenfahrt vor sechs Jahren nach Tschechien. „Die Figuren werden aus Kartonböden ausgeschnitten, dann auf Sperrholz geklebt und schließlich nach hinten hin abgeschrägt“, erklärt Morgret. Eines seiner Lieblingswerke bei der diesjährigen Ausstellung ist die dreiteilige Weihnachtskrippe aus Tirol, im Original von Heinrich Kluibenschedl. Morgret: „Die Gestaltung habe ich mir selbst ausgedacht.“

Wer noch etwas für die heimische Weihnachtsdekoration sucht, wird bei den Ausstellungsstücken der Comenius-Schülerfirma „Woodpecker“ fündig, die zum Beispiel Schwibbögen mit selbst gestalteten Krippenmotiven zum Verkauf anbietet. Ausstellungskoordinator Adalbert Wiederholt hofft auf einen ähnlichen Erfolg wie im vergangenen Jahr. „Da hatten wir rund 1000 Besucher“, erinnert er sich.

Die Ausstellung ist noch bis Sonntag, 16. November täglich von 10 bis 18.30 Uhr geöffnet. Der Eintritt ist frei.