Kostenloses Wlan in der City Buchsonntag in der Stadtbibliothek GMHütte

Von Danica Pieper

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Georgsmarienhütte. Quizzen, bis die Köpfe rauchen, hieß es gestern in der Stadtbibliothek Georgsmarienhütte: Zum ersten Mal konnten sich Teams in der Bücherei beim Quizduell messen. Die Veranstaltung war Teil des jährlichen Buchsonntags, bei dem die Stadtbibliothek mit mehreren Aktionen und Workshops lockte.

Während die einen beim verkaufsoffenen Sonntag in Oesede das Portemonnaie zückten, war in der Stadtbibliothek GMHütte Köpfchen gefragt. Anlässlich des bundesweiten Buchsonntags veranstaltete die Bücherei erstmals ein Quizduell. Drei Viererteams und ein Solospieler hatten sich angemeldet, um mithilfe der gleichnamigen App ihr Wissen zu messen. In insgesamt sechs Runden traten jeweils zwei Teams gegeneinander an und beantworteten per Tablet-PC Fragen aus verschiedenen Kategorien von Geschichte über Biologie bis hin zu Popkultur.

In der Osnabrücker Stadtbibliothek finden bereits seit dem Frühjahr erfolgreich Quizduelle statt. „Der Reiz besteht darin, sich mit Freunden zusammenzutun und gegen andere, die im selben Raum sind, anzutreten“, erklärte Moderator Michael Meyer-Spinner. Für die GMHütter Bibliothek hatte das Quizduell zudem den Vorteil, dass sie auf eine bestehende App zurückgreifen konnte: „Wir brauchen keine eigene Redaktion, um Fragen zu erstellen“, so Leiterin Anne Lohe, die überlegt, in Zukunft regelmäßig Quizduelle anzubieten. Mit dem digitalen Rätselwettbewerb feierte die Bibliothek außerdem die Einrichtung eines öffentlichen WLAN-Netzes für ihre Besucher. Die Betriebskosten für die nächsten zwei Jahre übernehmen die Stadtwerke Georgsmarienhütte.

Das Quizduell war nur eine von mehreren Aktionen am Buchsonntag. So konnten die Besucher in Workshops lernen, alte Video- und Musikkassetten sowie Schallplatten zu digitalisieren. Hundertprozentig analog ging es dagegen bei Detlef Buchholz zu, der Interessierte in die Kunst des Scherenschnitts einführte. „Viele können sich nicht vorstellen, wie so etwas entsteht“, erklärte der Künstler, der zurzeit seine eigenen Schnitte in der Bibliothek ausstellt.

„Mit dem Workshop wollen wir zeigen, dass man mit einer Schere sehr viel machen kann.“ Das Angebot sei sehr gut angenommen worden, so Buchholz: „Ältere, Jüngere, es war bunt gemischt.“ Die Stadtbibliothek will mit solchen Aktionen auch die Kreativität ihrer Besucher fördern. Lohe: „Es geht darum, nicht nur zu konsumieren, sondern auch selbst was zu machen.“


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