1000 Haushalte werden evakuiert Bombenräumung am 19. Oktober in GMHütte

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Spätfolgen des Zweiten Weltkrieges:In Georgsmarienhütte müssen am Sonntag, 19. Oktober rund 2200 Personen in knapp 1000 Haushalten müssen am Sonntag, 19. Oktober, bis 10 Uhr den Evakuierungsbereich verlassen. Foto: US AirforceSpätfolgen des Zweiten Weltkrieges:In Georgsmarienhütte müssen am Sonntag, 19. Oktober rund 2200 Personen in knapp 1000 Haushalten müssen am Sonntag, 19. Oktober, bis 10 Uhr den Evakuierungsbereich verlassen. Foto: US Airforce

Georgsmarienhütte. Am vergangenen Sonntag ist in Osnabrück eine Fliegerbombe aus dem Zweiten Weltkrieg entschärft worden. In 19 Tagen wird an der Glückaufstraße zwischen Oesede und Kloster Oesede im Bereich der Haller-Willem-Bahnlinie der Verdacht auf einen Blindgänger überprüft. Rund 2200 Personen in knapp 1000 Haushalten müssen am Sonntag, 19. Oktober bis 10 Uhr, den Evakuierungsbereich verlassen.

Der Großeinsatz ist Ergebnis der seit Anfang August laufenden Überprüfung von 58 Verdachtsmomenten für mögliche Blindgänger von Fliegerbomben in GMHütte. Die Zahl der Problemfälle hat eine Auswertung von Luftbildern der Alliierten aus dem Zweiten Weltkrieg ergeben. Die Hüttenstadt ist die erste Kommune im Landkreis, die auf dem Wege der Amtshilfe mit der sich seit 2000 am Kampfmittelbeseitigungsprogramm des Landes beteiligenden Stadt Osnabrück kooperiert und jetzt systematisch Sondierungen dieser Stellen vornimmt.

Entlang der Bahnlinie an der L95/Glückaufstraße im Georgsmarienhütter Ortsteil Oesede ist im Zuge dieser Arbeiten ein möglicher Bombenblindgänger aus dem Zweiten Weltkrieg geortet worden. Für die notwendige Entschärfung werden am dritten Sonntag im Oktober Personen in einem Bereich von einem Kilometer rund um die Fundstelle evakuiert.

Für alle Betroffenen wird ein Evakuierungszentrum in der Realschule am Carl-Stahmer-Weg in Alt-Georgsmarienhütte eingerichtet. Die Straßen im Evakuierungsbereich sind ab 10 Uhr gesperrt. Der Bahnbetrieb läuft bis zum Abschluss der Evakuierung weiter. Der Busbetrieb fährt an diesem Tag entsprechende Haltestellen in dem Bereich erst nach Abschluss der Maßnahme wieder an und kann demnach nicht für eine Beförderung aus der Gefahrenzone genutzt werden. Die Stadt Georgsmarienhütte hat ein Merkblatt zur Bombenräumung zusammengestellt.

Für Fragen ist zusätzlich am Samstag, 18. Oktober, von 8 bis 18 Uhr und Sonntag, 19. Oktober, von 8 Uhr bis zum Ende der Maßnahme ein Bürgertelefon unter der Telefonnummer 05401/850212 geschaltet. Sobald die Maßnahme abgeschlossen ist, wird über entsprechende Rundfunkdurchsagen informiert.

Folgende Straßen sind laut Stadt Georgsmarienhütte betroffen:

Alte Heerstraße Nr. 74 – 88
Am Breenbach
Am Buchsbaum
Am Rain Nr. 7, 10, 14
Am Sonnenhügel
Asternstraße
Averwetters Feld
Begonienstraße
Dietrich-Bonhoeffer-Straße
Dröper
Dröper Mark
Efeustraße
Egge Nr. 1 - 5 (ungerade)
Eschweg
Flachsdehne
Fliederstraße
Franzhöhe Nr. 41
Franz-Siebe-Weg
Gerhard-Hirschfelder Weg
Geschwister-Scholl-Straße
Gladiolenstraße
Glückaufstraße Nr. 25 – 123
Hedeweggen
Heinrich-Schmedt-Straße Nr. 1 – 57
Holunderstraße Nr. 6 - 20 (gerade)
Karl-Goerdeler-Straße Nr. 1 – 11 (ungerade)
Kiewitsheide Nr. 1 – 17
Koksheide (nur gerade Nummern)
Kornrade
Krüperspatt
Langstücksweg, Nr. 2, 2a
Lilienstraße
Lindenbreede Nr. 1 - 8 komplett und Nr. 14 – 28 gerade
Ludwig-Beck-Straße
Nelkenstraße
Nordstraße Nr. 1, 3, 13, 13a, 15, 17
Osterdamm Nr. 2
Ostermanns Feld
Otto-Brackel-Weg
Potthoffshof Nr. 2
Rosenplatz
Schillegassen
Spenglerstraße
Tongrube
Tulpenstraße
Veilchenstraße Nr. 1
Vogelsangsfeld
Vorm Höldchen
Wellendorfer Straße Nr. 17 – 67 (ungerade)

Weitere Informationen zu Bombenräumungen in der Region.


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