GMHütte: Optimierungskonzept für Nahverkehr Neue Linien, aber kein Bürgerbus

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So könnte auch ein GMHütter Bürgerbus einmal aussehen, wenn sich die Stadt in der Zukunft für ein solches Angebot entscheidet. Foto: Archiv/privatSo könnte auch ein GMHütter Bürgerbus einmal aussehen, wenn sich die Stadt in der Zukunft für ein solches Angebot entscheidet. Foto: Archiv/privat

Georgsmarienhütte. Montagabend ist im GMHütter Stadtplanungsausschuss das noch einmal überarbeitete Optimierungskonzept für den öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) vorgestellt worden. Die Umsetzung soll nach den Ferien zum 9. September erfolgen. Vorgesehen ist die Einführung von drei Stadtbuslinien, die montags bis freitags von 6 bis 20 Uhr, am Samstag von 8.30 bis 15 Uhr sowie sonntags von 10 bis 18 Uhr verkehren.

Das von Harald Schulte von der Planos (Planungsgesellschaft Nahverkehr) sowie Jörg Schneider, Regionalleiter Weser-Ems-Bus, vorgestellt Konzept sieht drei neue Stadtbuslinien (SL 1 – Tannenkamp/SL 2 – Malbergen und Holzhausen/SL 3 – Dröper, Brannenheide, Holsten-Mündrup) sowie 21 zusätzliche Haltestellen vor. Die neuen Ein-/Aussteigepunkte sind Mitte April bei einer Verkehrsschau von Polizei, Landkreis, Verkehrsgemeinschaft Osnabrück und der Stadt festgelegt worden. Erst einmal nicht vorgesehen ist der Einsatz eines Bürgerbusses (SL4 – Harderberg) . Bärbel Lührmann, Fachbereichsleiterin Ordnungswesen: „Die Vorbereitungen für ein solches Angebot sind abgeschlossen, aber wir wollen erst einmal die Erfahrungen mit den neuen Linien abwarten.“ Die neuen Linien, die mindestens einen Stundentakt bieten, werden in den Randzeiten als „Anrufbus“ geführt. Schulte: „Das ist zwar für GMHütte eine neue Form, aber ein vollwertiges ÖPNV-Angebot. So werden Leerfahrten vermieden.“

Zu den Verbesserungen zählen auch zwei zusätzliche neue Verbindungen nach Osnabrück um 18.39 und 19.39 Uhr sowie zwei zusätzliche Rückverbindungen. Samstags gibt es eine zusätzliche Fahrzeit von und nach Osnabrück, und das Plus am Sonntag stellt die Einbindung des Alt-Georgsmarienhütter Bereichs Tannenkamp in den Fahrplan dar. Die zusätzlichen Kosten des Stadtlinien-Konzepts werden mit 86000 Euro pro Jahr beziffert.


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