Kriminalitätsstatistik 2013 vorgestellt Zahl der Straftaten im Südkreis gesunken

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Sinkende Kriminalität: Polizeirätin Sinnika Schneider (links), Leiterin des GMHütter Kommissariats, und Erster Kriminalhauptkommissar Thomas Schnorfeil (rechts/Leiter Kriminal- und Ermittlungsdienst) präsentieren positive Zahlen. Foto: PartonSinkende Kriminalität: Polizeirätin Sinnika Schneider (links), Leiterin des GMHütter Kommissariats, und Erster Kriminalhauptkommissar Thomas Schnorfeil (rechts/Leiter Kriminal- und Ermittlungsdienst) präsentieren positive Zahlen. Foto: Parton

Georgsmarienhütte. Eine in vielen Bereichen für das Sicherheitsgefühl der Bürger im Südkreis erfreuliche Entwicklung zeigt die Kriminalitätsstatistik 2013 des Polizeikommissariats GMHütte. In den neun Kommunen, für die das Kommissariat zuständig ist, weisen die Zahlen einen Rückgang der angezeigten Straftaten um 6,5 Prozent von 5476 auf 5125 Fälle aus.

So zeigt sich Polizeirätin Sinnika Schneider, die seit Oktober 2012 Leiterin des neben der Hüttenstadt auch Hagen, Hasbergen und den gesamten Südkreis abdeckenden Kommissariats ist, mit dem Trend sehr zufrieden: „Das ist, bezogen auf die letzten zehn Jahre, der zweitniedrigste Wert.“

Hinsichtlich der sogenannten Häufigkeitszahl (registrierte Straftaten je 1000 Einwohner) ist im vergangenen Jahr mit 4,667 „ein Spitzenwert“ erreicht worden. Zum Vergleich: Für den gesamten Landkreis bewegt sich die Zahl bei 4,766, auf Ebene der Polizeiinspektion Osnabrück beträgt sie 6,808 , für den Bereich der Polizeidirektion Osnabrück 6,723 und auf Landesebene 7,015.

Aufklärungsquote: Hier sind im vergangenen Jahr die Zahlen gegenüber 2012 um 0,7 Punkte auf 57,58 Prozent gestiegen. Das ist der zweitbeste Wert, der bisher erreicht wurde. Insgesamt ist in den letzten zehn Jahren eine Steigerung der aufgeklärten Fälle um zehn Prozent erreicht worden.

Sinkende Zahlen: Sie sind vor allem bei den Rohheitsdelikten (minus 16 Prozent) und bei den Diebstahlsfällen (minus fünf Prozent bei Steigerung der Aufklärungsquote um sechs Punkte) zu verzeichnen. Die Raubstraftaten haben zum Beispiel um 26 Prozent auf zuletzt 35 Fälle abgenommen. Bei den Körperverletzungsdelikten beträgt der Rückgang 18 Prozent (insgesamt 418 Straftaten nach 512 in 2012). Zugenommen haben dagegen die Fälle „häuslicher Gewalt“, die zu 239 Einsätzen führten und 200 Strafverfahren (38 Wegweisungen) zur Folge hatten. Im Vorjahr waren hier 229 Fälle registriert worden.

Insgesamt 2036 Diebstähle sind 2013 aufgenommen worden. Die Zahl der Wohnungseinbrüche ist dabei um 14 Prozent zurückgegangen, die Zahl der Fahrraddiebstähle nahm um 19 Prozent auf 309 Fälle ab. Thomas Schnorfeil, Leiter des Kriminal- und Ermittlungsdienstes: „Hier zeigen die Präventionsaktionen Erfolge.“

Cyberkriminalität: Steigend ist dagegen auch im Südkreis die Kriminalität über das Internet. Schnorfeil: „Hier ist auch in den kommenden Jahren weiter mit höheren Zahlen zu rechnen.“ Wichtig sei zum Beispiel, die Virenprogramme und Firewalls auf aktuellem Stand zu halten.

Ein Ratgeber der Polizei zum Thema Internetkriminalität ist im Netz unter der Adresse www.polizei-praevention.de zu finden.


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