Mit Künstlerin im Gespräch Ausstellung in GMHütter Villa Stahmer endet bald

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Marmorskultptur von Maria C. P. HulsMarmorskultptur von Maria C. P. Huls

Georgsmarienhütte. Noch bis Sonntag, 29. September, sind die 21 Marmorskulpturen, neue Prägedrucke und zahlreiche Gedichte der niederländischen Künstlerin Maria C.P. Huls im Museum Villa Stahmer zu begutachten.

Am letzten Tag der Ausstellung anlässlich des Vordemberge-Gildewart-Jahres besteht noch einmal Gelegenheit mit der Künstlerin am Sonntagvormittag von 11 bis 13 Uhr persönlich zu sprechen.

Zum Vordemberge-Gildewart-Jahr: Vor 50 Jahren starb der Osnabrücker Künstler Friedrich Vordemberge-Gildewart. Er zählte mit seiner ungegenständlichen, konkreten Kunst zu den wichtigsten europäischen Vertretern des Konstruktivismus. Während der nationalsozialistischen Diktatur galt sein Werk als „entartet“.

Vordemberge-Gildewart hinterlässt ein vielfältiges Werk: Darunter Gemälde, Collagen, Reliefs und Fotomontagen. Auch als Typograf, Möbeldesigner, Innenarchitekt und Dichter betätigte er sich. Er inspirierte viele Künstler, sich mit der Idee der konkreten Kunst auseinanderzusetzen.

Die Vordemberge-Gildewart-Initiative in Osnabrück regte in den letzten Jahren anlässlich seines 50. Todestages eine landkreisweite Ausstellungsreihe mit Künstlerinnen und Künstlern an, die sich dem Werk des Osnabrückers verpflichtet fühlen.

Maria C. P. Huls ist eine davon. Seit 1999 setzt sich die gebürtige Niederländerin mit Friedrich Vordemberge-Gildewart auseinander. Ihre Steinskulpturen bedienen sich einer reduzierten Formensprache, die sich vor allem auf geometrische Grundformen, Hell-Dunkel-Kontraste sowie Oberflächenwirkungen beziehen. Radierungen und Gedichte ergänzen ihre Arbeiten. Für Museumsleiterin Inge Becher eine Ausstellung der einprägsamen Momente von Stille und Harmonie.


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