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41-Jähriger starb an Rauchgasvergiftung Ursache für Hausbrand in GMHütte offenbar geklärt

Von Olga Zudilin | 13.02.2017, 12:25 Uhr

Die Ursache für den Hausbrand in Georgsmarienhütte am vergangenen Donnerstag ist offenbar geklärt. Das Feuer wurde durch fahrlässiges Handeln verursacht.

Wie die Polizei am Montag mitteilt, spricht das bisherige Ermittlungsergebnis dafür, dass das Feuer vom verstorbenen Opfer selbst verursacht wurde: Der Mann hatte im Bett geraucht.

Eine Obduktion ergab, dass der 41-jährige Hauseigentümer des Zweifamilienhauses in der Spenglerstraße an einer Rauchgasvergiftung starb.

40-Jähriger aus dem Krankenhaus entlassen

Ein weiterer 40-jähriger Bewohner erlitt ebenfalls eine Rauchgasvergiftung, als er dem Hauseigentümer helfen wollte. Der 40-Jährige wurde bereits am Donnerstag aus dem Krankenhaus entlassen.

Der Brand wurde am Donnerstag gegen 11 Uhr der Feuerwehr gemeldet. Ein im Obergeschoss lebendes Ehepaar hatte bemerkt, dass Rauch aus der unteren Wohnung drang und sofort den Notruf gewählt. Das Pärchen konnte das Gebäude selbstständig verlassen. Die Feuerwehr war zwischenzeitlich mit über 50 Einsatzkräften vor Ort, da zunächst nicht klar war, wie viele Menschen sich zum Zeitpunkt des Brandes noch in dem Haus befanden.

60.000 Euro Sachschaden

Während des Brandes war es zu einem sogenannten Flashover gekommen, wie der Sprecher der Feuerwehr Oesede, Frank Beermann, unserer Redaktion am Freitag sagte. „Durch Luftzufuhr ist es zu einer explosionsartigen Verbrennung gekommen.“

Luft könne beispielsweise an das Feuer gelangt sein, als die Fenster aufgrund der Hitze gesplittert seien.

Der entstandene Sachschaden wird auf ca. 60.000 Euro geschätzt, die Wohnung des 41-Jährigen ist nicht bewohnbar.