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Grüne pochen auf klare Regeln Holzverbrennung in Öfen

Georgsmarienhütte. Bis zur nächsten Heizperiode sollen klare Regeln vom Landkreis veröffentlicht werden, was bei der Verfeuerung von Holz in privaten Öfen zu beachten ist. Diese Zusicherung erhielten die Grünen anlässlich eines Fachgespräches mit Dezernent Wilfried Wilkens und weiteren Mitgliedern der Kreisverwaltung, an dem auch Vertreter der Schornsteinfeger-Innung sowie betroffene Anwohner teilnahmen.

Unterschiedliche Auffassungen gab es nach wie vor über die Zulässigkeit und Eignung von in einem GMHütter Markt erworbenen Brennholz. Mehr Klarheit soll eine entsprechende Anfrage bringen, die die Kreisverwaltung jüngst an das niedersächsische Umweltministerium richtete.

In diesen Zusammenhang warnte Grünen-Vertreter Robert Lorenz vor einer Verwässerung der Immissionsschutz-Vorschriften. Zugelassen sei nur „naturbelassenes“ Holz, das lediglich zersägt mit anhaftender Rinde und gespalten sein dürfe.

Von Anwohnern wurden unangemeldete Kontrollen gegen die Verbrennung von belasteten Hölzern gefordert, da das Einatmen der Abluft zu erheblichen gesundheitlichen Beeinträchtigungen führen könne. Wilkens sicherte zu, den EMPA-Asche-Schnelltest zur nächsten Heizperiode einzuführen, um unzulässige Verbrennungen aufklären zu können. Für die Schornsteinfeger-Innung kündigte Alois Grafe die Kontrolle aller privaten Öfen im Landkreis gemäß des Bundes-Immissionsschutzgesetzes an.