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Finanzsituation dürfte sich verbessern Plus bei GMHütter Gewerbesteuer

Von Wolfgang Elbers

Georgsmarienhütte. Heute bekommen die Ratsmitglieder Post aus dem Rathaus. Inhalt neben den Sitzungsunterlagen: Der Zwischenbericht Finanzen mit der neuesten Gewerbesteuerprognose. Es wird eine Verbesserung gegenüber den im Sommer veranschlagten 14 Millionen Euro erwartet.

Kämmerer Ulrich Richter wollte sich gestern allerdings noch keine konkreten Zahlen entlocken lassen. Seine Auskunft: „Die gibt es Anfang kommender Woche.“ In den Fraktionen wird davon ausgegangen, dass sich die Finanzsituation der Stadt erneut verbessert. Ende Mai war bereits der Gewerbesteueransatz nach oben korrigiert worden. Jetzt wird mit einem nochmaligen Plus gerechnet.

Nachdem sich zur Jahresmitte das für 2010 eingeplante Defizit bereits von 6,17 Millionen auf rund 2,8 Millionen Euro reduziert hatte, scheint die Stadt jetzt für das laufende Jahr in den Bereich eines ausgeglichenen Haushalts zu kommen. Eine Entwicklung, die finanzielle Spielräume eröffnen würde.

Dass wieder zu viel Geld übrig zu sein scheint, zeigt aus SPD-Sicht, dass die Verwaltung im Etatentwurf 2011 die Summe von 75000 Euro für die Entfernung des Schlamms im Kasinoparkteich vorgesehen hat, obwohl nach Beschlusslage dessen Verbleib im Teich vorgesehen ist.

Nächste Woche sollen nach Auskunft der Verwaltung nun die Hochwassergeschädigten aus den Bereichen Eisenbahnstraße und Sutarb Bescheid bekommen, wie hoch die Unterstützung aus dem von der Stadt bereitgestellten Fonds von 50000 Euro ist. Die SPD-Fraktionsvorsitzende Annette Jantos sagt: „Wir sind verwundert, dass die Auszahlung erst jetzt erfolgt, da die Beratung vor 14 Tagen abgeschlossen wurde.“