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Rettungswache am Franziskus Schlüssel für Neubauübergeben

Von Henning Müller-Detert

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Schlüsselübergabe für die neue Franziskus-Rettungswache: (von links) Helmut Zimmermann, Vorstandsvorsitzender DRK-Rettungsdienst, Projektkoordinator Uwe Hegen, Elisabeth Wölfer, Geschäftsführerin DRK, Michael Kamp, Geschäftsführer Klinik St. Georg, Kreisrat Winfried Wilkens, Hans-Jörg Schacht von der Firma Borgers aus Stadtlohn. Foto: Klaus LindemannSchlüsselübergabe für die neue Franziskus-Rettungswache: (von links) Helmut Zimmermann, Vorstandsvorsitzender DRK-Rettungsdienst, Projektkoordinator Uwe Hegen, Elisabeth Wölfer, Geschäftsführerin DRK, Michael Kamp, Geschäftsführer Klinik St. Georg, Kreisrat Winfried Wilkens, Hans-Jörg Schacht von der Firma Borgers aus Stadtlohn. Foto: Klaus Lindemann

hmd Georgsmarienhütte. Ganze elf Jahre liegen die ersten Gespräche zurück: 1999 hatte Helmut Zimmermann als Vorstandsvorsitzender des Rettungsdienstes des Deutschen Roten Kreuzes das Thema neue Rettungswache am Franziskus-Hospital Harderberg aufgebracht. Gestern nun wurden die neuen Räume eingeweiht.

Pastor Aloys Schulte segnete das neue Gebäude, das deutlich verkehrsgünstiger, weil näher an der Alten Rothenfelder Straße liegt. Dazu hat die neue Rettungswache weitere Vorzüge gegenüber den bisherigen Räumlichkeiten. Eine offensichtliche Verbesserung: Die drei Rettungsfahrzeuge und das Notfallfahrzeug sind nun in einer Halle untergebracht, was insbesondere im Winter die Wartungsarbeiten erleichtert.

Im laufenden Jahr wird die Rettungswache mehr als 6500 Einsätze fahren. Dabei sei der Standort „besonders wertvoll“, da ein Drittel der Fahrten „Nachbarschaftshilfen“ seien, mit denen andere Wachen unterstützt würden, sagte Winfried Wilkens. Der Kreisrat erinnerte an eine Rundfahrt mit Zimmermann, bei denen sie im Jahr 2000 die Rettungswachen im Landkreis Osnabrück in Augenschein genommen hatten. Diese habe deutlich gemacht, dass „viel zu tun“ sei, sagte Wilkens. Der Neubau am Franziskus-Hospital sei somit ein „Schlussstein“ der in Angriff genommenen Arbeiten. Im Landkreis habe sich zudem das „dichte Netz“ von Rettungswachen und Notarztstandorten bewährt, unterstrich der Kreisrat.

Das Franziskus-Hospital, das mittlerweile zum Verbund der katholischen Niels-Stensen-Kliniken gehört, das Deutsche Rote Kreuz (DRK) und der Landkreis Osnabrück als Träger des Rettungsdienstes haben einen langfristigen Mietvertrag über 25 Jahre geschlossen. Die Zusammenarbeit sei Gewähr für „eine schnelle und professionelle Hilfe in Notfällen“, sagte Zimmermann. Der Standort am Harderberg sei das „größte Krankenhaus der Akutversorgung im Landkreis Osnabrück“, berichtete Michael Kamp, Geschäftsführer der Klinik St. Georg.

Die Nähe zur Rettungswache trage zu einer qualitativ höheren Leistung bei. Der Neubau sei Bestandteil einer umfassenden Neuorganisation. So werde etwa die Notfall- und Liegendaufnahme neu aufgebaut, so betonte Michael Kamp.


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