zuletzt aktualisiert vor

Hier gibt es keine Landflucht GMHütter Ortsteil Dröper wird immer größer

Meine Nachrichten

Um das Thema Georgsmarienhütte Ihren Nachrichten hinzuzufügen, müssen Sie sich anmelden oder registrieren.

Auf Wachstumskurs: Der GMHütter Ortsteil Dröper erfreut sich bei Familien großer Beliebtheit. Foto: Gert WestdörpAuf Wachstumskurs: Der GMHütter Ortsteil Dröper erfreut sich bei Familien großer Beliebtheit. Foto: Gert Westdörp

Georgsmarienhütte. Auch wenn Dröper wie eine Siedlung aussieht, war es mal ein eigenständiges Dorf. Heute gehört der wachsende Ortsteil zu Oesede.

Dröper ist in den vergangenen zwei Jahrzehnten stark gewachsen. Mitte der 90er-Jahre entstand das Baugebiet „Averwetters Feld“, das auf dem Bild links von der Wellendorfer Straße liegt. Die Hauptstraße, die quer durchs Bild führt, garantiert den Dröperanern nicht nur eine gute Anbindung an GMHütte, sondern auch an Osnabrück.

Noch jünger als das 1996 entstandene Baugebiet „Averwetters Feld“ sind die Häuser rechts der Hauptstraße. Der erste Spatenstich für das Baugebiet Dröper-West wurde 2007 gemacht. Inzwischen sind alle Flächen verkauft und – wie auf dem Luftbild zu sehen – auch bebaut.

Doch auch wenn es so aussieht, als wäre Dröper nur eine Siedlung, hat der Ortsteil eine gefestigte Dorfstruktur. Schließlich war es mal eine selbstständige Gemeinde, musste sich laut Verfügung des Hannoveraner Oberpräsidenten aber mit Oesede zusammenschließen. Auch heute gehört Dröper noch zu dem GMHütter Stadtteil.

Menschliches Leben gab es im heutigen Dröper schon sehr viel früher. 37000 v. Chr. sollen laut Stadtwiki von Georgsmarienhütte die ersten Menschen in diesem Raum aufgetreten sein. Urkundlich erwähnt wurde die Bauerschaft Dröper als Thorp das erste Mal 1188.

Dass Dröper eine Gemeinschaft bildet, zeigt etwa das alljährliche Herbstfest. Auch eine Schule hat der Ortsteil. Die Dröperschule liegt östlich des jüngsten Baugebietes und ist auf dem Foto zu sehen. Sie ist das zweiflügelige Gebäude rechts der Wellendorfer Straße und direkt an der Heinrich-Schmedt-Straße, die die Hauptstraße oben im Bild kreuzt.

1902 wurde die Dröperschule gebaut. Weil es nach einer Erweiterung aber keinen Spielplatz mehr gab, wurde 1912 ein neues Gebäude an der heutigen Stelle gebaut. 1963 wurde die Schule noch mal erweitert, 2001 entstand der zweite Flügel mit dem Flachdach.

Es sieht gut aus für die Dröperschule, die 1967 von einer Volks- in eine Grundschule umgewandelt wurde. Mehrmals stand sie wegen niedriger Schülerzahlen kurz davor, geschlossen zu werden. Doch die Dröperaner konnten sich jedes Mal erfolgreich für ihre Schule einsetzen. Inzwischen steigen die Schülerzahlen wegen der vielen neuen Häuser sogar.

Auch mit ihrem Spielplatz sorgten die Dröperaner für ein wenig Aufsehen. Er liegt südlich der Schule, ist auf dem Bild aber nicht mehr zu sehen. Im GMHütter Spielplatzoptimierungskonzept nahm er eine Sonderstellung ein, weil allein 29000 von 40000 Euro für ihn verwendet wurden. Nach dem Plan soll jeder Ortsteil einen zentralen, gut erreichbaren Hauptspielplatz bekommen. Dass auf ihrem Platz statt der früheren Holz- aber Metallspielzeuge aufgestellt wurden, gefiel der Bürgerinitiative Dröper nicht. Inzwischen hat sie selbst Geld für weitere Spielgeräte gesammelt. Anfang Oktober wurde der Spielplatz offiziell eröffnet.

Dieses Motiv ist in den Osnabrücker Geschäftsstellen der Neuen Osnabrücker Zeitung in der Großen Straße und am Breiten Gang erhältlich. Ein Abzug (20 x 30 cm) kostet 14 Euro, das Format 40 x 60 cm 26,50 Euro.


Weitere Angebote, Produkte und Unternehmen der noz MEDIEN