Als sechs wurde eíns Zeitzeugen erinnern sich an Georgsmarienhüttes Stadtgründung

Von noz.de

Rund 20 Zeitzeugen sind anlässlich des Jubiläumsjahres „50 Jahre Stadt Georgsmarienhütte“ am historischen Ort des Kasinosaals zusammengekommen – der Ort, an dem der Gebietsveränderungsvertrag 1969 unterzeichnet wurde. Foto: Stadt GMHütte/OttenRund 20 Zeitzeugen sind anlässlich des Jubiläumsjahres „50 Jahre Stadt Georgsmarienhütte“ am historischen Ort des Kasinosaals zusammengekommen – der Ort, an dem der Gebietsveränderungsvertrag 1969 unterzeichnet wurde. Foto: Stadt GMHütte/Otten

Georgsmarienhütte. Anlässlich des Jubiläumsjahres 50 Jahre Georgsmarienhütte haben sich vor Kurzem 20 Zeitzeugen des Zusammenschlusses im Jahr 1970 im Kasinopark getroffen. Das teilt die Stadt mit.

Das Kasino ist in diesem Kontext ein historischer Ort: Denn der große Saal des Alt-Georgsmarienhütter Kasinos war Schauplatz der Unterzeichnung des entscheidenden Gebietsänderungsvertrages. Die 20 Teilnehmer hatten vor mehr als 50 Jahren als Kommunalpolitiker oder als Angestellte in einer der sechs Verwaltungen die Stadtwerdung aktiv mitgestaltet. 

Stadthistorikerin und Museumsleiterin Inge Becher nahm die Zeitzeugen anhand einer Zeitleiste und historischen Bildern mit zurück in die 1960er-Jahre. Die schwache wirtschaftliche Entwicklung war letztlich der Grund für den Zusammenschluss der sechs eigenständigen Gemeinden. Lebhafte Diskussionen löste aber der neue Name aus, wie sich auch die Zeitzeugen erinnerten.

Nach 50 Jahren soll – wenn die Corona-Krise bis dahin im Griff ist – beim großen Festwochenende vom 4. bis 6. September gefeiert werden. Zwar nicht im Kasino, dafür aber für alle Bürger und das ohne Eintrittskarte. 


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