Vorschriften und Richtlinien Öffentliche Osterfeuer in GMHütte – Was Veranstalter wissen müssen

Wer in Georgsmarienhütte ein Osterfeuer entzünden möchte, muss einiges beachten. Foto: dpa/Marcel KuschWer in Georgsmarienhütte ein Osterfeuer entzünden möchte, muss einiges beachten. Foto: dpa/Marcel Kusch

Georgsmarienhütte. Auch in diesem Jahr ist es möglich, in Georgsmarienhütte öffentliche Osterfeuer zu entzünden. Bei der Anmeldung und Vorbereitung gilt es jedoch einiges zu beachten.

Um öffentlich Osterfeuer abbrennen zu lassen, sind einige Dinge zu beachten. Das teilt die Stadt Georgsmarienhütte zur Vorbereitung auf die Saison mit. Demnach können Osterfeuer im Stadtgebiet lediglich am Ostersonntag auf Antrag als öffentliche Brauchtumsfeuer zugelassen werden. In diesem Rahmen müssen sie als öffentliche Veranstaltung für jedermann zugänglich sein. Das geht aus der Verordnung über die Aufrechterhaltung der öffentlichen Sicherheit und Ordnung hervor. Ostersonntag fällt in diesem Jahr auf den 12. April. 

Ebenso ist der Veranstalter verpflichtet, sanitäre Anlagen bereitzustellen. Darüber hinaus sind die Vorschriften aus den Richtlinien für die Durchführung von Osterfeuern als öffentliche Brauchtumsfeuer im Gebiet der Stadt Georgsmarienhütte zu beachten. Insbesondere müssen die dort genannten Sicherheitsabstände eingehalten werden. Anträge für ein öffentliches Osterfeuer müssen mindestens vier Wochen vor Ostersonntag, also bis spätestens zum 15. März, schriftlich bei der Stadt eingehen. Sowohl die Richtlinie als auch die Antragsvordrucke sind online unter georgsmarienhuette.de oder im Rathaus erhätlich.

Ausschank und Straßensperrungen

Beabsichtigt der Veranstalter, beim Osterfeuer alkoholische Getränke auszuschenken oder Speisen anzubieten, ist zusätzlich eine Anzeige eines Gaststättengewerbes nach dem Niedersächsischen Gaststättengesetz erforderlich. Ähnliches gilt auch bei einer möglicherweise notwendigen Straßensperrung: Dafür ist ein Antrag auf Erteilung einer Erlaubnis zur übermäßigen Benutzung öffentlicher Straßen nach der Straßenverkehrsordnung zu stellen.

Je nach Brennort kontrolliert die Stadt gegebenenfalls im Vorfeld, ob an der jeweiligen Fläche die Sicherheitsabstände eingehalten werden. Am Ostersonntag selbst wird durch Kontrollen im gesamten Stadtgebiet überprüft, ob die Vorschriften eingehalten werden und ob Osterfeuer brennen, die nicht angemeldet worden sind. Bei Verstößen muss mit einer Geldbuße gerechnet werden. 


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