Zehntes Dorfessen für den guten Zweck Harderberger Bürgerkreis mit Lust auf dicke Bohnen

Spendenübergabe an den Kinderhospizdienst Osnabrück. "Dicke Bohnen" Dorfessen in der Heideschänke in Georgsmarienhütter Harderberg: Dagmar Bahlo (Bürgermeisterin), Fred-Jürgen Janz (Bürgerkreis Harderberg) und Angelika Niebusch (Ambulanter Hospizdienst Osnabrück). Foto: Michael C. GoranSpendenübergabe an den Kinderhospizdienst Osnabrück. "Dicke Bohnen" Dorfessen in der Heideschänke in Georgsmarienhütter Harderberg: Dagmar Bahlo (Bürgermeisterin), Fred-Jürgen Janz (Bürgerkreis Harderberg) und Angelika Niebusch (Ambulanter Hospizdienst Osnabrück). Foto: Michael C. Goran

Georgsmarienhütte - Harderberg. Übervolles Haus in der Heideschänke in Harderberg: Knapp 100 Harderberger Bürger waren der Einladung des Bürgerkreises zur Spendentombola gefolgt und brachten Lust auf dicke Bohnen mit. Die Harderberger sammelten so Geld für den ambulanten Kinderhospizdienst Osnabrück.

„Wir machen das immer für einen guten Zweck. Beim letzten Mal haben wir das für die Tafel gemacht, diesmal machen wir es für das Kinderhospiz“, erklärte Fred–Jürgen Janz vom Harderberger Bürgerkreis. Das Lokal Heideschänke war dazu voll besetzt. „Ich habe heute morgen noch vier Gäste ausladen müssen, weil wir keinen Platz mehr haben“, freute sich Janz, dass die Resonanz so groß ausfiel. Die Tombola hatte einen Wert von 3800 Euro. Der erste Preis den es zu gewinnen galt, war eine Kreuzfahrt.

Angelika Niebusch, ehrenamtliche Mitarbeiterin beim ambulanten Kinderhospizdienst, nahm die Spenden entgegen. „Was uns fehlt ist, dass die Kinder in den Wohnbereich geholt werden können. Die Anschaffung einer Therapie- und Rehainsel zahlen die Krankenkassen nicht“, erklärte Niebusch. Solche Kosten übernimmt dann der Kinderhospizdienst.

Aus der Nachbarschaft entstanden

Der Bürgerkreis ist aus der Nachbarschaft entstanden. Den Mitgliedern geht es darum, so viel wie möglich für den Harderberg zu tun. Bei der Ermöglichung des Penny-Marktes und des Altenheimes im Ort war der Bürgerkreis bereits aktiv. „Aber es tut auch weh, wenn populistische Bemerkungen unsere Aktivität in die Schieflage bringen wollen“, sagte Janz der sich auch einen stärkeren Zusammenhalt im Ort wünscht. „Wir sind ein Harderberg und lassen uns auch nicht durch eine B68 trennen. Wir würden es begrüßen, wenn die Buchgarten-Leute auch mal rüberkommen.“

Zwar gab es viele dicke Bohnen mit Speck, doch den Veranstalter und die Gäste einte der Wunsch Gutes zu tun. Als Spendensumme wurde zu Beginn mit 500 Euro begonnen. Im Laufe des Abends stieg die Summe durch die Tombolaerlöse immer weiter. Im Vorfeld hatte Janz weitere Spenden sammeln können um Kinderwünsche, wie etwa Zoobesuche ermöglichen zu können. „Darum sind wir heute hier. Wir wollen etwas für die Gesellschaft tun und lachende Kinderaugen sind für mich das Schönste“, freute sich Janz.

Der Abend brachte 1800 Euro an Spenden ein. Gewinner der Kreuzfahrt war die Familie Klenke. Die Kreuzfahrt geht von Kiel nach Oslo. Gespendet wurde sie vom Reisebüro Oesede. Zum Abschluss der Veranstaltung freuten sich die Damen über jeweils eine Rose, Bürgermeisterin Bahlo erhielt einen Zwitscherkasten.  


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