Premiere für das Team Bröker und Fleischman Rudelsingen im GMHütter Rathaus

Heiterkeit und ausgelassene Stimmung beherrschten die Szenerie bei vollem Haus im Niedersachsensaal. Foto: Rolf HabbenHeiterkeit und ausgelassene Stimmung beherrschten die Szenerie bei vollem Haus im Niedersachsensaal. Foto: Rolf Habben

Georgsmarienhütte. Singen im Rudel soll Spaß und gute Laune machen. Genau das erlebten zahlreiche Sänger beim ersten Rudelsingen im Rathaus der Hüttenstadt mit Simon Bröker an der Gitarre und Felix Fleischmann an Gitarre und Schlagzeug. Was macht den Reiz aus?


 

Eingeladen hatte der Seniorenbeirat 60+ der Stadt, dennoch waren auffällig viele Leute gekommen, die sich selbst noch nicht als Senioren bezeichnen würden. Und das spiegelte sich auch im Repertoire des Duos mit ganzen 24 Titeln in drei Sets wider. Für die Hüttenstadt war das eine nicht alltägliche Premiere. Heiterkeit und ausgelassene Stimmung beherrschten die Szenerie bei vollem Haus. Die Kapazität der Bestuhlung im Niedersachsensaal reichte bei weitem nicht aus. Das war aber auch gar nicht vonnöten, denn Bröker stellte mit seinem „Regelwerk“ gleich zu Beginn klar, „beim Singen wird aufgestanden“ und - auch das ist wichtig -  während des Singens „wird nicht gequatscht“.

Mit einem vielseitigen Programm, lockerer Moderation und  Animationen hatte das Duo seinen Spontan-Chor jederzeit im Griff. Auf seine Frage „Wer ist heute zum ersten Mal mit dabei?“, ging gut die Hälfte der Hände in die Höhe. „Kuschelt ein bisschen, das hilft bei der Rudelbildung“, lud Bröker die Besucher daraufhin ein. 

Mit Klassiker von Hans Albers über ABBA, den Beatles, von Udo Jürgens und Westernhagen, von Frank Sinatra und Udo Lindenberg bis hin zu Movie Soundtracks wie „Always look on the bright side of live“ aus dem Film „Das Leben des Brian“, verstand es vor allem Bröker immer wieder sein Publikum zu mobilisieren. 

Den Rudelsängern war der Spaß anzumerken, den ihnen die Gassenhauer und Welthits zum Mitsingen bereiteten. Highlight zweifellos John Lennons Hymne  „Imagine“, wobei Bröker das Piano im Original gekonnt an seiner Gitarre umzusetzen verstand.

Für textunkundige waren mittels Beamer die Inhalte der Songs auf Leinwand eingeblendet. Klappten die internationalen Hits in englischer Sprache reibungslos, war das Echo im Niedersachsensaal mit dem Song „Les Champs Ḗlysées“ in original französischer Sprache eher verhalten.

Und das Erfolgsrezept? Hits von A bis Z, Melodien von gestern bis heute und alle singen mit, so das bewährte Konzept der Rudelanimateure. Oder aus Sicht der Teilnehmer: Einfach gemeinsam singen, ohne  Verpflichtungen einzugehen. Marius Müller-Westernhagen hat es mal  in einem Liedtext so  formuliert: "Möchte wieder singen, nicht schön sondern geil und laut."

Die Besucher waren sich jedenfalls einig:  „Stimmung bestens.“  Und zogen mit guter Laune nach gut zweieinhalb Stunden nach Hause.

Die sympathischen Dirigenten des Abends: Simon Bröker (links) und Felix Fleischmann.


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