Mit Bramsche, Melle und Wallenhorst Georgsmarienhütte prüft bei Klärschlammentsorgung Vierer-Kooperation

Archivfoto: Christian LangArchivfoto: Christian Lang

Georgsmarienhütte . Gesetzliche Auflagen verpflichten die Kommunen, sich stärker mit dem Thema der Klärschlammbehandlung auseinanderzusetzen. Die Städte Georgsmarienhütte, Bramsche und Melle sowie die Gemeinde Wallenhorst wollen deshalb bei diesem Thema ein Kooperationsmodell entwickeln.

Durch die novellierte Klärschlammverordnung wird zukünftig das Ausbringen von Klärschlämmen zu Düngezwecken untersagt, weiterhin ist dort die Phosphorrückgewinnung‎ für größere Kläranlagen vorgeschrieben, machen die GMHütter Stadtwerke in einer Pressemitteilung zum Hintergrund der beabsichtigen Kooperation deutlich. 

Derzeit laufen erste Untersuchungen

Deshalb der Abwasserbeseitigungsbetrieb Bramsche, die Gemeinde Wallenhorst, die Stadt Melle und die Stadtwerke Georgsmarienhütte, die in ihren Kommunen für die Abwasserentsorgung und -behanlung zuständig sind, eine gemeinsame Lösung zur Klärschlammtrocknung. "Die beim Klärprozess anfallenden Klärschlämme müssen von allen Partner weiter behandelt und der Entsorgung zugeführt werden", heißt es in der Medien-Information. 

Kooperation geplant: Unser Foto zeigt (von links): Olaf Lietzke, Reinhard Scholz (Stadt Melle), Claudia Broxtermann (Gemeinde Wallenhorst), Heiner Pahlmann (Bramsche),Otto Steinkamp (Wallenhorst), Thomas Große-Johannbröcke (Stadt Melle), Jürgen Brüggemann (Stadtwerke Bramsche), sitzend: Jörg Dorroch (Stadtwerke GMHütte), Dagmar Bahlo (Georgsmarienhütte). Foto: Stadtwerke GMHütte

Dies soll zukünftig in einem Kooperationsmodell zusammenführt werden. Jörg Dorroch, Geschäftsführer der GMHütter Stadtwerke: "Ich freue mich, dieses spannende Thema gemeinsam im Landkreis Osnabrück anzugehen.“

Derzeit finden erste Untersuchungen statt, die Abwärme des Stahlwerkes Georgsmarienhütte zu nutzen, um den Klärschlamm der vier Kommunen in einer Klärschlammtrocknungsanlage weiter zu bearbeiten. Die anfallende Gesamtmasse von rund 14.000 Tonnen  entwässerten Klärschlamm kann nach seinen Angaben mit diesem Verfahren auf ungefähr 3300 Tonnen reduziert werden. 

Die vier Partner sind danach überzeugt, sich mit dem Kooperationsmodell zukunftsorientiert in Sachen Klärschlammentsorgung aufzustellen. 


Weitere Angebote, Produkte und Unternehmen der noz MEDIEN