Der andere Blick auf Stadt und Menschen GMHütter Kunst- und Kulturstiftung wird nächstes Jahr 25

Die Broschüre der Kunst- und Kulturstiftung gibt auf 24 Seiten einen Überblick über die zahlreichen Aktivitäten. Unser Foto zeigt (von links) den Stiftungsvorsitzenden Klaus Seifert, die stellvertretende Beirats-Vorsitzende Christa Albes-Hübschen und Wolfgang Stumpe, Vorsitzender des siebenköpfigen Beirats. Foto: ElbersDie Broschüre der Kunst- und Kulturstiftung gibt auf 24 Seiten einen Überblick über die zahlreichen Aktivitäten. Unser Foto zeigt (von links) den Stiftungsvorsitzenden Klaus Seifert, die stellvertretende Beirats-Vorsitzende Christa Albes-Hübschen und Wolfgang Stumpe, Vorsitzender des siebenköpfigen Beirats. Foto: Elbers

Georgsmarienhütte. Nicht nur für die Stadt GMHütte steht das kommende Jahr im Zeichen eines Jubiläums: Neben der Stadtwerdung vor fünf Jahrzehnten gibt es 2020 auch 25 Jahre Kunst- und Kulturstiftung zu feiern.

Mit einem Startbetrag von etwas mehr als 100.000 Euro ist am 16. September 1995 der Grundstein für immer wieder neue innovative Projekte im Zeichen des anderen Blicks auf die Hüttenstadt gelegt wurde. Der Stiftungsvorsitzende Klaus Seifert: "Das Stiftungskapital ist seit der Gründung weitgehend unverändert geblieben. Wir sind deshalb gerade in den aktuellen Niedrigzins-Zeiten besonders auf Spenden angewiesen, um unsere Aktivitäten zu finanzieren."

Wettbewerbe und Aktionen

Die Stiftung hat im Frühjahr noch einmal eine neue Broschüre aufgelegt, die über die Vielseitigkeit ihrer Arbeit informiert. Kostenintensivstes Projekt ist der alle zwei Jahre stattfindende "Kunstwettbewerb für Erwachsene", bei dem jeweils Preisgelder in Höhe von insgesamt  7000 Euro vergeben werden. 

Ebenfalls im Zwei-Jahres-Rhythmus wird der Kunstwettbewerb für Jugendliche ausgelobt, an dem sich Schülerinnen und Schüler der weiterführenden Schulen ab der Jahrgangsstufe sieben beteiligen können. Klaus Seifert: "Gerade junge Menschen mit unseren Aktionen zu erreichen, und ihr Interesse für Kunst und Kultur zu wecken beziehungsweise sie anzuregen, sich künstlerisch mit aktuellen Themen auseinander zu setzen, ist uns besonders wichtig."

Ein Beispiel ist auch die seit 2012 bestehende Vereinbarung mit der GMHütter Realschule. Einmal im Jahr wird den Klassen fünf bis zehn der Besuch einer Theateraufführung der Städtischen Bühnen Osnabrück ermöglicht. 

Welche besonderen Aktionen in dieser Hinsicht für das Jubiläumsjahr geplant sind, entscheidet sich in den kommenden Wochen und Monaten. Der Stiftungsvorsitzende: "Wir hoffen, dass es uns hier gelingt, durch das Einwerben zusätzlicher Spenden interessante Akzente setzen zu können."


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