Aber viel los in der Regenpause Nasses Sommerfest auf der Minigolfanlage

Regenpause beim Sommerfest auf der Minigolfanlage: Erfahrene Spieler wie Reinhard Pfeffer und Nachwuchsspieler Marcel Dierks tauschen Erfahrungen aus. Foto: Petra PieperRegenpause beim Sommerfest auf der Minigolfanlage: Erfahrene Spieler wie Reinhard Pfeffer und Nachwuchsspieler Marcel Dierks tauschen Erfahrungen aus. Foto: Petra Pieper

Georgsmarienhütte. Die Schülergenossenschaft Coole Schule der Sophie-Scholl-Schule, AWO-Jugend und Minigolf-Club Georgsmarienhütte hatten in bewährter Zusammenarbeit wieder ein buntes Unterhaltungsprogramm mit Spieleparcours, Hüpfburg, Flohmarkt und natürlich Minigolf-Spielen für ihr alljährliches Sommerfest am Sonntag vorbereitet.

In einer Regenpause am Vormittag seien auch viele Besucher auf die gepflegte Minigolfanlage am Südring gekommen, berichtet Ralf Ingenpass, pädagogischer Mitarbeiter der Schule, der auf einen trockenen Nachmittag hoffte. Von den angemeldeten 22 Flohmarktständen habe aber nur die Hälfte aufgebaut und bis zum Mittag hätten von diesen auch wiederum die Hälfte die Segel gestrichen. Zu den beharrlich Ausdauernden gehörten Maria Heinz und Kristina Weidner, Schülerinnen, die am Fachpraxistag aus dekorativen Baumwollstoffen Leseknochen und Körnerkissen genäht hatten, die sie nun zum Verkauf anboten. „Die Geschäfte gehen nicht schlecht“, bestätigte auch Ingrid Pesch, die mit ihrem Enkel Maxim Dierks einen Stand betrieb und vom Verkauf einer Playstation und einer 40 Jahre alten Carrerabahn berichtete. „Wir haben alte Schallplatten und einen Minikicker an den Mann gebracht“, erzählen Michaela Bußmann und Kevin Götze.

Foto: Petra Pieper

Gut verkauft wurde auch der selbst gebackene Kuchen, den die Frauen des Minigolfvereins gebacken hatten, sowie Grillwurst und kühle Getränke. „Wir haben ein festes Team von 23 Schülerinnen und Schülern, die heute und auch sonst mindestens sechs bis achtmal im Monat Dienst auf der Minigolfanlage schieben“, erläuterte Betreuungslehrer Thomas Hamm. Die Schüler bekommen für ihre Tätigkeit keinen Stundenlohn, sondern eine Aufwandsentschädigung, die sie nur für Klassenfahrten oder Ausflüge verwenden können, sowie ein für Bewerbungen wertvolles Zertifikat. „Die Coole Schule hat sich einen Namen gemacht, die Wirtschaft schätzt unsere Absolventen“, erklärt Hamm.

Auch als Minigolf-Turnierspieler haben sich inzwischen schon einige Schüler bewährt. Die erfahrenen Spieler des Minigolfclubs geben der Jugend gern ihre Tipps und Kniffe weiter und freuen sich, wenn die Freizeitbeschäftigung an frischer Luft neue Anhänger findet. Wer einmal dem Reiz des Spiels erlegen sei, komme gerne wieder.


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