Weiteres Aufkommen der Eichenprozessionsspinner Beseitigung der Insekten in Oesede

Bei dem langen Namen kann es schon mal zu Verwechslungen kommen. Die Gefahr ist dieselbe: Bei Kontakt mit den feinen Härchen der Raupen des Eichenprozessionsspinners werden irritative und entzündliche Reaktionen bei Mensch und Tier ausgelöst. Foto: Heike PetersenBei dem langen Namen kann es schon mal zu Verwechslungen kommen. Die Gefahr ist dieselbe: Bei Kontakt mit den feinen Härchen der Raupen des Eichenprozessionsspinners werden irritative und entzündliche Reaktionen bei Mensch und Tier ausgelöst. Foto: Heike Petersen

Georgsmarienhütte. Auch in Oesede wurde ein weiterer Befall von Eichenprozessionsspinnern entdeckt. Auf dem Gelände des Edeka-Marktes Dütmann wurden die gefährlichen Raupen nach der Entdeckung am Donnerstag am Freitagmorgen fachgerecht entfernt.

Die Apotheke gegenüber habe die Insekten entdeckt und direkt Bescheid gegeben, erzählt Guido Gartmann, der Inhaber des Edeka-Marktes. Schlimmeres passiert sei bis dahin aber nicht: "Wir haben sofort beim Kammerjäger angerufen und den Bereich auch direkt abgesperrt." Die Bestätigung des Kammerjägers kam ebenfalls prompt. Ein Glück, denn normalerweise müssen Betroffene aufgrund des akuten Aufkommens der Eichenprozessionsspinner mehrere Wochen auf einen Termin warten. Da Gartmann aber Rahmenverträge mit der Firma hat, wurde ihm ein Termin für den nächsten Tag zugesichert. So wurde am Freitagmorgen die Insektengefahr mechanisch entfernt und Dütmann versichert: "Das war der einzige Baum und das einzige Grundstück mit Befall".

Radikale Ausbreitung

Während letztes Jahr nur acht Fälle des Eichenprozessionsspinners bekannt geworden sind, sind es in diesem Jahr schon über hundert Fälle. Aufgrund der radikalen Ausbreitung sind viele Beseitigungsunternehmen komplett ausgelastet. Das erhöht die Wartezeit für Betroffene. Als Gründe für den Populationsschub der Eichenprozessionsspinner vermutet der Servicebetrieb der Stadt Osnabrück vor allem den Klimawandel mit seinen wärmeren, trockeneren Sommern und milderen Wintern. Verbunden mit den geringen Regenmengen während der Larvenentwicklung werde die Ausbreitung der Eichenprozessionsspinner so gefördert.


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