Schon in Amt und Würden Matthias Heithecker als Schulleiter der GMHütter Comeniusschule eingeführt

Matthias Heithecker ist neuer Leiter der Comeniusschule. Foto: Swaantje HehmannMatthias Heithecker ist neuer Leiter der Comeniusschule. Foto: Swaantje Hehmann

Georgsmarienhütte. Seit Beginn des aktuellen Schuljahres im vergangenen Herbst ist Matthias Heithecker schon als Leiter der Comeniusschule in Amt und Würden. Nun fand die Feier anlässlich der Amtseinführung statt. Zumindest der Feier erster Teil.

„Denn die Schüler haben wir nach der vierten Stunde nach Hause geschickt“, sagte Konrektor Jörg Schoppe, „mit denen feiern wir dann noch einmal am letzten Schultag vor den Osterferien.“ Ihm oblag die Moderation der zwei Stunden dauernden Feier, bei der Schulchor und -band, Kollegen, Lehrer, der Landes-Schuldezernet, die erste Kreisrätin und natürlich der Schulleiter Matthias Heithecker selbst ihren Teil zum Gelingen beitrugen.

Matthias Heithecker. Foto: Swaantje Hehmann

Der Weg in die Zukunft

„Der Weg in die Zukunft“ stand in großen bunten Lettern über der Bühne in der Aula, denn in den vergangenen zwei Wochen, während die Lehrer die Feier organisierten hatten sich die Schüler mit dem Thema „Schule der Zukunft“ beschäftigt. Einen Teil der Ergebnisse zeigten sie in eingespielten „Comeni News“. Etwa, wenn die Schüler im virtuellen Klassenzimmer den online von zu Hause unterrichtenden Lehrer erst noch mit mehrfachem „Guten Morgen“ wecken müssen. Das fanden auch die anwesenden Pädagogen lustig.

Den Reigen der offiziellen Grußworte eröffnete Auftaktredner Jürgen Rath-Groneick, Referent der Landes-Schulbehörde. Er skizzierte unter dem Motto „einen Schulleiter bekommt man nicht in neun Monaten" die Vita von Matthias Heithecker und ermutigte ihn, „ein transparentes System Schule zu etablieren, in dem Führen heißt, andere aufzurichten.“ Die erste Kreisrätin Bärbel Rosensträter verwies darauf, dass Bildung ihrer Ansicht nach Anerkennung, Anstrengung, Geduld und Vorbilder benötige und wünschte dem Schulleiter eben diese Prinzipien.

Förderung und Inklusion entwickeln

Hanno Middeke als Vertreter der Förderschulen in Stadt und Landkreis sowie Mark Reinhardt, Leiter der Sophie-Scholl-Schule und an diesem Morgen auch Sprecher der insgesamt 37 Schulen, an denen Pädagogen der Comeniusschule an inklusivem Unterricht mitarbeiten, überbrachten Grüße und bedankten sich für die bisherige gute Zusammenarbeit. Schließlich ist Matthias Heithecker ja schon 243 Tag im Amt, wie Jörg Schoppe nachgezählt hatte.

Der so Geehrte  bedankte sich nicht nur für die Worte und zahlreichen Geschenke sowie das Rahmenprogramm der Schüler. Er erklärte zudem, „dass ich für Förderung und Inklusion einstehe.“ Er sehe darin keine Gegensätze sondern gleichwertige Alternativen und Ergänzungen für unterschiedliche Lebenswege. Gleichzeitig bat er den Schulträger um ausreichende Mittel, damit diese Alternativen weiter entwickelt werden können. Er verwies auch auf die Sanierungsbedürftigkeit des Schulgebäudes und betonte, dass es seit diesem Jahr zwei neue fünfte Klassen gebe.  


Weitere Angebote, Produkte und Unternehmen der noz MEDIEN