CDU will Autofahrer während der Arbeiten entlasten GMHütter Brückenbau: CDU fordert Behelfsbrücke für Handel

Wollen Handel und Autofahrern helfen: Martin Bäumer und Christoph Ruthemeyer. Foto: CDUWollen Handel und Autofahrern helfen: Martin Bäumer und Christoph Ruthemeyer. Foto: CDU

Georgsmarienhütte Noch ist es rund ein Jahr, bis die Brückenbauarbeiten in GMHütte beginnen sollen. Der Landtagsabgeordnete Martin Bäumer und der Vorsitzende der CDU GMHütte, Christoph Ruthemeyer, fordern in einer Pressemitteilung Unterstützung des Einzelhandels und Entlastung für Autofahrer.

Von Februar 2020 bis Mitte 2024 wird die Stadt Georgsmarienhütte zur Brücken-Großbaustelle. In diesem Zeitraum lässt die niedersächsische Landesbehörde für Straßen und Verkehr die Talbrücke B51 in Oesede neu bauen.

Grundsätzlich begrüßen die beiden CDU-Politiker zwar den Neubau, weisen aber auf die dadurch entstehenden Belastungen für die Autofahrer hin, zumal die Vollsperrung der Bundesstraße B51 voraussichtlich von Februar 2021 bis Ende 2022 dauern wird.

In einem gemeinsamen Brief an den niedersächsischen Wirtschaftsminister Bernd Althusmann fordern sie die Entlastungen für die Autofahrer. Konkret schlagen sie drei Maßnahmen vor: eine Behelfsbrücke entlang der Großbaustelle, um Schleichwege zu vermeiden und die Belastung von Anliegern zu halten. Dadurch würde auch die Erreichbarkeit der Unternehmen, des Einzelhandels und Betriebe im Zentrum gesichert.

Zudem sollten die Zu- und Abfahrten für Unternehmen, die in direkter Nähe zur B-51-Talbrücke ansässig sind, verbessert werden. Und an der B68 von der B51 zur A33 könnte, so der dritte Vorschlag, durch die Steuerung der Verkehrsströme und der voraussichtlichen Umleitungsstrecke der Lärmschutz vor Erneuerung der Talbrücke geschaffen werden.

Bäumer und Ruthemeyer bitten Althusmann als verantwortlichen Minister, die derzeitigen Planungen zu überdenken und auszuweiten. „Die Bundessstraße B51 ist gewissermaßen die Autobahn A1 für alle Kommunen südlich von GMHütte. Trotz Neubaus muss der Verkehr weiterhin fließen können, ohne für andere Anlieger störende Schleichwege zu nehmen. Und den Oeseder Einzelhandel darf man auch nicht von den Kunden aus Osnabrück abschneiden“, so der CDU-Landtagsabgeordnete und der CDU-Stadtverbandsvorsitzende. Außerdem solle die NLStBV mit dem notwendigen Geld ausgestattet werden, damit die ergänzenden, vorbereitenden Baumaßnahmen im Vorfeld durchgeführt werden könnten.

Da bei einem Treffen mit Minister Althusmann zugesichert worden ist, die Bauzeit auf ein Minimum zu reduzieren, sind Bäumer und Ruthemeyer optimistisch, mit ihren Vorschlägen auf Wohlwollen zu stoßen.


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