CDU Neujahrsempfang Ruthemeyer will sich für Bürgerprojekte einzusetzen

CDU-Spitzenkandidat Christoph Ruthemeyer mit Schülerinnen der Sophie-Scholl-Schule. Deren Projekt „Coole Schule“ hatte die Bewirtung übernommen.CDU-Spitzenkandidat Christoph Ruthemeyer mit Schülerinnen der Sophie-Scholl-Schule. Deren Projekt „Coole Schule“ hatte die Bewirtung übernommen.

Georgsmarienhütte. Neujahrsempfang der CDU Georgsmarienhütte im Zeichen der bevorstehenden Bürgermeisterwahlen. Christoph Ruthemeyer kann auf die Unterstützung auch von MdL Martin Bäumer und MbB Mathias Middelberg zählen

Ob der Bundestagsabgeordnete Mathias Middelberg, der Landtagsabgeordnete und CDU-Kreisfraktionsvorsitzende Martin Bäumer oder der Georgsmarienhütter CDU-Fraktionsvorsitzende Martin Dälken, sie alle versicherten Ruthemeyer ihrer vollen Unterstützung. „Volle Pulle für Christoph Ruthemeyer voraus“, gab Middelberg die CDU-Devise aus. Der charakterisierte Ruthemeyer als einen Politiker, der die Themen vor Ort und die Probleme der Leute fest im Blick habe. Außerm zeichne ihn ein Gespür dafür aus, was zu tun sei.

Auch wenn die Wahl zum Bürgermeister kein „Selbstläufer“ sei, wie Ruthemeyer versicherte, gab er sich zuversichtlich und siegessicher. Anders als viele andere Redner an diesem Tage spreche Ruthemeyer nicht frei und etwas leiser, Zurückhaltung sei aber eine seiner Qualitäten, so Middelberg, der anbot, sich im Wahlkampf für Ruthemeyer gerne weiter einbinden zu lassen. Bäumer erinnerte sich an Ruthemeyers Anfänge in der Kreispolitik. Früh sei aufgefallen, dass Ruthemeyer immer etwas wollte. Ruthemeyer sei auch der einzige, der ihm morgens schon um kurz vor 6 Uhr eine Mail schickt mit der Bitte, etwas zu machen. Eben diese Macherqualitäten zeichneten Ruthemeyer aus, so Bäumer. Er freue sich darauf, die „tolle Zusammenarbeit“ mit der Stadt Georgsmarienhütte unter Ruthemeyer fortsetzen zu können. Seine Neujahrswünsche verband er mit Bezug auf die Bürgermeisterwahl und dem Appell „Machen Sie was draus.“

Pohlmann trat Gerüchten entgegen, er werde Georgsmarienhütte womöglich den Rücken kehren. Er werde mit seiner Frau in der Stadt bleiben und sich weiter einbringen. Bis zum Ende seiner Amtszeit am 31. Mai wolle er auch noch „etwas erreichen und meinen Job machen.“ Als großen Erfolg der Verwaltung stellte Pohlmann die Aufnahme der Stadt ins Dorferneuerungsprogramm des Landes Ende 2018 heraus. Davon könnten künftig viele öffentliche und private Vorhaben profitieren. Die vielen Hinweise auf dörfliche Strukturen in den Ortsteilen hätten schließlich überzeugt. Bäumer griff das Thema mit einer Anekdote auf. Die gute Nachricht habe ihn vor Weihnachten erreicht. Daraufhin habe er spontan zum Hörer gegriffen und den zuständigen Referenten gebeten, seiner Ministerin Otte-Kinast einen Kuss von ihm geben. Die habe sich das dann aber verbeten, das solle er schon selber machen, so Bäumer.

Ruthemeyer beschränkte sich auf wenige Punkte seines Programms. Einen Schwerpunkt legte er auf Bürgerprojekte. In der Stadt gebe es eine große Bereitschaft zu ehrenamtlicher Arbeit und deshalb wolle er die Gelegenheit nutzen, Vereinen und Verbänden dafür zu danken. Schließlich bemühte er große Philosophen: Schopenhauer zitierte er mit „Der Mensch für sich allein vermag gar wenig und ist ein verlassener Robinson: nur in der Gemeinschaft (…) vermag er viel“ und endete schließlich mit Plato: „Wo aber keine Gemeinschaft ist, da kann auch keine Freundschaft sein.“

Den musikalischen Rahmen stellten Sebastian Beermann und Klaus Grundwald mit mittelalterlichen Klängen von der Gruppe Sonor Teutonicus. Am Nachmittag hatte die CDU dann in der Gärtnerei zu einem Familienfest eingeladen.


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