Reibekuchen Spende AWO Jugend an die GMHütter Tafelkunden

Rolf A. Habben

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Fleißige Helfer servierten knusprig gebratene Kartoffelpuffer frisch aus der Pfanne, (von links) Felix Meiran, Dagmar Bahlo, Cedrik Zimmermann, Frank Zimmermann sowie Ralf Ingenpass.Fleißige Helfer servierten knusprig gebratene Kartoffelpuffer frisch aus der Pfanne, (von links) Felix Meiran, Dagmar Bahlo, Cedrik Zimmermann, Frank Zimmermann sowie Ralf Ingenpass.

Georgsmarienhütte. Eine besondere Überraschung hielt die Jugend der Arbeiterwohlfahrt (AWO) in Georgsmarienhütte am Montag für die Kunden der Tafel in der Kirchstraße in Alt-Georgsmarienhütte bereit. Knusprige Reibekuchen mit Apfelkompott stand auf der Speisekarte für die zahlreichen Tafelbesucher und verwöhnte sie mit einem kos-tenlosen Gaumenschmaus.

Die AWO Jugend spendet jedes Jahr einen Teil ihrer Erlöse, die sie auf dem Weihnachtsmarkt in Alt-GMHütte erzielen. Zum zweiten Mal kommen die Kunden der Georgsmarienhütter Tafel als Außenstelle der Osnabrücker Tafel in den Genuss der wohltätigen Aktion, an der auch Ratsfrau und Bürgermeisterkandidatin Dagmar Bahlo teilnahm, die selbst Mitglied der AWO in der Hüttenstadt ist. Verkosten mochte Bahlo die wohlschmeckenden Appetithäppchen zunächst jedoch nicht, sie habe sich zurzeit auf Diät gesetzt, verriet die Ratsfrau ihre guten Vorsätze zum neuen Jahr.

Knusprige Reibekuchen bruzzelten in der Fettpfanne, mit Apfelkompott von der AWO-Jugend serviert eine Leckerei für die Besucher der Tafel in Georgsmarienhütte.

Ganz gleich, ob Kartoffelpuffer, Reibekuchen oder Pickert - die Bezeichnung variiert regional - beliebt ist der schnelle Imbiss. Schon weit vor der Eröffnung der Tafel warteten zahlreiche Besucher in einer Schlange, die ihren Einkauf mit einer schmackhaften Verköstigung verbinden wollten. Gute zweieinhalb Stunden stand das AWO-Team mit den Schülern Cedric Zimmermann und Felix Meiran an der großen Fettwanne mit brutzelndem Engagement und Pfannenwender.

Kartoffeln schälen und reiben mussten die Hobbyköche im Vorfeld allerdings nicht, erzählte Awo-Jugendgruppenleiter  Ralf Ingenpass. Das Rohmaterial sei zwar aus industrieller Fertigung, aber mit eigener, natürlich geheimer  Rezeptur verfeinert“, fügte er schmunzelnd hinzu. Insgesamt 25 Kilogramm Kartoffelpuffermasse aus fünf Eimern standen bereit.

Die Tafel werde auch als geselliger Treffpunkt von den Kunden wahrgenommen, berichtet Frank Zimmermann. Bereits gegen acht Uhr in der Frühe werden die ersten Waren von der Osnabrücker Tafel angeliefert, die die GMHütter Tafel jeweils montags zweimal ansteuert. Die Waren kämen größtenteils von Osnabrücker Supermärkten und Discountern, aber auch der Einzelhandel in der Hüttenstadt sei Lieferant der Tafel.




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