Zentrumsnah und doch ruhig Neubaugebiet in der Hüttenstadt: „Auf der Nathe“ in Oesede

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Carina Meyer-Potthoff und Mohamed Hlawa freuen sich täglich wieder über ihr Eigenheim „Auf der Nathe“.
Foto: Petra PieperCarina Meyer-Potthoff und Mohamed Hlawa freuen sich täglich wieder über ihr Eigenheim „Auf der Nathe“. Foto: Petra Pieper

Georgsmarienhütte. Junge Familien ebenso wie ältere Bewohner schätzen beim Wohnen „Auf der Nathe“ in Oesede die gute Erreichbarkeit der Innenstadt bei gleichzeitiger Naturnähe und himmlischer Ruhe.

Das Bestattungsunternehmen Dierker und die Integrative Freunde-Kindertagesstätte bilden den Eingang zum neuen Wohngebiet, in dem zur einen Hälfte Ein- und Zweifamilienhäuser, zur anderen mehrgeschossige Stadthäuser komfortablen Wohnraum in Citynähe bieten. 30 von 31 Grundstücken, zwischen 290 und 1200 Quadratmeter groß, wurden dort - nördlich der Wellendorfer Straße, gegenüber der Feuerwehr - seit 2016 bebaut, und auch beim letzten freien Grundstück sind die Baumaschinen angerückt. Über mehrere Fußwege, die durch die ältere „Nathe“-Bebauung aus den 1960-er Jahren führen, ist der Ortskern Oesede fußläufig in wenigen Minuten erreicht.

Barrierefrei und mit hohem Energieeffizienzstandard

Nach Norden schirmt ein dreigeschossiger Gebäuderiegel mit 26 Eigentumswohnungen das Wohngebiet gegen mögliche Lärmimmissionen der Möbelfabrik Wiemann ab. Die Wohnanlage zeichnet sich durch Barrierefreiheit und einen besonders hohen Energieeffizienzstandard aus – sie benötigt nur 55 Prozent des von der Energieeinsparverordnung vorgegebenen Normwerts an Energie. In Zusammenarbeit mit den Stadtwerken Georgsmarienhütte wurde ein umweltfreundliches Energiekonzept umgesetzt, bei dem die Wärmeversorgung primär durch Erdwärme, der Strombedarf zu großen Teilen durch Photovoltaik sichergestellt wird. Innovative Stromspeicher sowie automatische Reststromlieferung aus dem Netz der Stadtwerke garantieren nicht nur Versorgungssicherheit, sondern auch Kosteneinsparungen, unterstreicht Immobilienberater Werner Tiemann, der das Objekt innerhalb weniger Monate vermarktete.

Whats-App-Gruppe

Auch die übrigen Grundstücke wurden schnell bebaut. Während man in der Stadt gelegentlich hört, der vom Rat festgesetzte Preisrahmen für die Vermarktung von 190 Euro pro Quadratmeter sei zu hoch, sehen die Bewohner das offensichtlich anders. Carina Meyer-Potthoff war zwar als Enkelin des Verkäufers von der Preisgestaltung nicht unmittelbar betroffen, aber sie hört in der Nachbarschaft überwiegend zufriedene Kommentare über die Lage und das Wohnen in ruhiger Zentrumsnähe. „Viele junge Eltern schätzen auch die unmittelbare Nähe der Kindertagesstätte, allerdings fragen sich manche, ob sie überhaupt einen Platz bekommen werden oder auf andere Kitas ausweichen müssen“, berichtet die Medizinisch-Technische Angestellte. Sie und ihr Mann Mohamed Hlawa fühlen sich sehr wohl in ihrem 2016 bezogenen Haus, bei dessen Ausgestaltung der Maurer- und Betonbaumeister auch selbst Hand angelegt hatte. Bei der Errichtung der drei- und viergeschossigen Stadthäuser in der Nachbarschaft der Kita war Hlawa von Berufs wegen beteiligt und in der Nachbarschaft ist sein handwerkliches Können ebenfalls sehr gefragt: „Wir verstehen uns sehr gut mit unseren Nachbarn, treffen uns zum Grillen oder in der Weihnachtszeit zum Glühweintrinken und Waffelbacken.“ Für die schnelle Benachrichtigung untereinander hat man eine Whats-App-Gruppe eingerichtet.

Aus Münster nach GMHütte

Auch Heike Gesing und ihr Mann fühlen sich auf der „Nathe“ sehr wohl. Sie sind aus Münster hergezogen, weil sich dadurch ihr Weg zur Arbeit nach Rieste deutlich verkürzt. Für die Betreuung ihrer 15-monatigen Tochter mussten sie zunächst eine Tagesmutter wählen, weil Johanna zum Stichtag für den Krippenbesuch noch kein Jahr alt war. Der jungen Familie gefällt die gleichermaßen zentrums- und naturnahe Lage und die gute Verkehrsanbindung, mit der sie schnell die Autobahnen erreichen.

Und gibt’s denn gar nichts zu meckern? Na ja, die Baustraße könnte jetzt vielleicht mal zu einer richtigen Wohnstraße ausgebaut werden. Und für die Planung neuer Baugebiete würde man nicht unbedingt das unvermittelte Nebeneinander von niedrigen Einfamilienhäusern und hohen Wohnblocks empfehlen.


„Auf der Nathe“:

• Anzahl der Baugrundstücke: 31 – keine Grundstücke mehr frei

• Grundstücksgrößen: 290 m² bis 1200 m²

• Verkaufspreis pro m²: 190 Euro

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